Polizei verhindert rechtes Rockkonzert in Anklam

Großeinsatz der Polizei am Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag in Anklam und Ueckermünde: Hintergrund des Einsatz-Geschehens waren verbotene Konzerte der rechtsextremen Szene im Landkreis. Nach Hinweisen auf eine konspirativ vorbereitete Veranstaltung mit einschlägig bekannten Bands in Anklam wurde diese verboten. In der Hansestadt wurden ab den frühen Abendstunden Verkehrskontrollen nahe Steintor durchgeführt. Veranstalter und Teile der Besucher suchten offenbar nach einer Ausweichmöglichkeit und fanden diese in einem Garagenkomplex im Stadtteil Ost. Als dort Musik mit volksverhetzenden Texten gespielt wurde, lösten die Polizeikräfte das verbotene Konzert ebenfalls auf. Dabei wurden Polizisten angegriffen, beleidigt und genötigt. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, zu denen der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen hat. Insgesamt wollten laut Polizei 150 Teilnehmer das Konzert besuchen; 60 bis 70 Personen konnten noch gestellt werden.