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Rastow Schüler entdecken ihre Stärken und Schwächen

Von Redaktion svz.de | 16.11.2015, 00:00 Uhr

Was liegt mir, was liegt mir nicht? Rastower Schüler erkunden ihre Interessen mit einer Potenzialanalyse.

Was haben Schrauben, Servietten, Nadel und Faden, Holzspieße, Wolle, Klebeband, ein Wohnungsgrundriss und Spiegelzeichnungen mit einer Potenzialanalyse zu tun? Dies erfuhren die Schüler der Klasse 8 der Regionalen Schule Rastow am 2. und 3. November anhand verschiedener praktischer Übungen.

Insgesamt vier Mitarbeiter der Schweriner Bildungswerkstatt unterstützten die Jungen und Mädchen dabei, ihre Stärken und Schwächen in verschiedenen Bereichen (z.B. Sozialkompetenz, Fachkompetenz, Reflektionskompetenz) zu erkennen.

Die erste Aufgabe bestand darin, einen Steckbrief zu schreiben. Dieser sollte wichtige Angaben zur eigenen Person, aber auch Informationen über Zukunftspläne und Träume enthalten.

Anschließend war Teamarbeit gefragt. Aus Holzspießen, Wolle und Klebeband galt es, eine stabile Brücke zu bauen. Kommunikation war wichtig, um in einer gedachten WG die verschiedenen Zimmer und Einrichtungsgegenständen den Bedürfnissen entsprechend zu verteilen.

Die kniffligste Aufgabe war wohl, das aktuelle Alter und den Wochentag des Geburtstages von Opa Egon herauszufinden. Hier zu mussten Informationen ausgetauscht und ausgewertet werden.

Beim Umgang mit Nadel und Faden, beim Servietten falten und beim Schrauben stand Geschicklichkeit auf dem Prüfstand. Nach jeder Aufgabe mussten die Schüler ihre Mitarbeit an der Aufgabe einschätzen.

Am Ende des zweiten Tages hatte jeder Schüler einen Hefter mit einem Steckbrief, Zeichnungen und Arbeitsblättern, die zusammen mit den verschiedenen Einschätzungen ausgewertet werden.
Die Ergebnisse dieser Analyse erhalten alle Teilnehmer in ca. zwei Wochen. Wir sind sehr gespannt.