Parallel-Riesenslalom : Snowboarderinnen verpassen Podest

Snowboarderin Amelie Kober gab ihr Comeback.
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Snowboarderin Amelie Kober gab ihr Comeback.

Lackenhof (dpa) - Die deutschen Snowboarderinnen haben beim Weltcup im österreichischen Lackenhof eine mannschaftlich ansprechende Leistung gezeigt, die finalen Läufe um das Podest aber verpasst.

svz.de von
05. Januar 2018, 14:59 Uhr

Beim Parallel-Riesenslalom erreichten Selina Jörg, Carolin Langenhorst und Ramona Hofmeister das Viertelfinale, blieben dann aber alle drei auf der Strecke. Jörg verlor dabei gegen die spätere Siegerin und Olympia-Topfavoritin Ester Ledecka aus Tschechien.

Die drei deutschen Starterinnen, die am Ende die Plätze fünf, sechs und sieben belegten, hatten die nationale Olympia-Norm bereits erfüllt.

Um ihr Ticket für Pyeongchang kämpft noch Amelie Kober, die nach zwei Jahren Verletzungspause ihr Comeback im Weltcup gab. Die 30-Jährige schaffte in der Qualifikation als 30. dann aber nicht den Sprung unter die besten 16. Die routinierte Alpin-Snowboarderin hatte 2006 in Turin Olympia-Silber und vor vier Jahren in Sotschi Bronze gewonnen. In den vergangenen zwei Wintern wurde sie dreimal am Knie operiert, im November kam noch eine Sprunggelenks-OP dazu.

Für ihr Olympia-Ticket muss die Oberbayerin im Weltcup mindestens einmal unter die Top Acht oder zweimal unter die besten 16 fahren. Auch Cheyenne Loch kam bei ihrem Comeback nicht in die K.o.-Phase.

Bei den Männern erreichte nur Patrick Bussler die Finalläufe, schied dann aber im Achtelfinale aus. Am Samstag (11.00 Uhr) stehen in Niederösterreich Team-Wettbewerbe im Parallel-Riesenslalom an.

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