Nach Kreuzbandriss : Skisprung-Coach über Wellinger: Ab April «normal trainieren»

Andreas Wellinger hatte sich das Kreuzband gerissen. /dpa
Andreas Wellinger hatte sich das Kreuzband gerissen. /dpa

Nach ihren Kreuzbandrissen und einem ganzen Winter ohne Skispringen sollen Olympiasieger Andreas Wellinger und Teamkollege David Siegel bald wieder normal trainieren.

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21. März 2020, 07:15 Uhr

«Der Plan ist, dass sie ab dem 1. April komplett einsteigen und dann ganz normal trainieren, wie die anderen auch», sagte Bundestrainer Stefan Horngacher der Deutschen Presse-Agentur.

«Für Ende Mai planen wir dann die ersten Sprünge an der Schanze», ergänzte er, wohlwissend, dass das Training außer Haus derzeit wegen der Corona-Krise nicht ohne Weiteres möglich ist. «Ich hoffe, dass sich die Lage bis dahin ein bisschen entspannt», sagte Horngacher.

Der 24 Jahre alte Wellinger, der 2018 im südkoreanischen Pyeonchang Olympia-Gold von der Normalschanze gewonnen hatte, erlitt im vergangenen Juni beim Training einen Kreuzbandriss. Der ein Jahr jüngere Siegel hatte sich seine Knieverletzung bereits im Januar 2019 zugezogen.

Lange nicht zur Verfügung stehen wird dem Bundestrainer Stephan Leyhe. Der Hesse hatte sich im letzten Sprung der wegen des neuartigen Coronavirus vorzeitig abgebrochenen Saison einen Kreuzbandriss zugezogen. «Normalerweise sagt man, man muss ein Jahr Pause machen», sagte Horngacher über die Verletzung des 28-Jährigen.

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