Gelungener Saisoneinstieg : Kombinierer feiern Sieg und Platz drei

Vinzenz Geiger (l-r), Fabian Rießle, Eric Frenzel und Johannes Rydzek. /xinhua
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Vinzenz Geiger (l-r), Fabian Rießle, Eric Frenzel und Johannes Rydzek. /xinhua

Vor einem Jahr mussten die deutschen Kombinierer in Kuusamo eine ziemliche Pleite einstecken und hatten damit lange zu kämpfen. Diesmal lief fast alles nach Plan. Das Selbstbewusstsein für die lange Saison dürfte damit groß sein.

svz.de von
25. November 2018, 16:32 Uhr

Im Springen gut, im Laufen überragend - die deutschen Nordischen Kombinierer sind stark in die neue Saison gestartet. Im finnischen Kuusamo gab es nach dem dritten Platz von Johannes Rydzek im Einzel, das der Österreicher Mario Seidl gewonnen hatte, am Sonntag den ersten Saisonsieg.

In der Olympiasieger-Besetzung mit Eric Frenzel, Fabian Rießle, Rydzek und Vinzenz Geiger distanzierte das deutsche Team in der einzigen Staffel-Entscheidung vor den Weltmeisterschaften im Februar in Seefeld die Konkurrenz. Japan und Norwegen hatten über eine Minute Rückstand.

«Das hat mir schon recht gut gefallen, was die Jungs da angeboten haben», kommentierte Bundestrainer Hermann Weinbuch den Auftritt seiner Schützlinge. Besonders die Laufform imponierte dem Erfolgscoach. Aber auch im Springen gab es bereits die erhofften Fortschritte zu sehen, wenngleich der Bakken in Kuusamo nicht als Gradmesser dienen dürfte. Starke, wechselnde Winde und das spezielle Schanzenprofil lassen dem Zufall oftmals große Chancen. So mussten beispielsweise Frenzel und Rießle im Einzel alle Hoffnungen auf vordere Plätze begraben, weil ihnen kleine Fehler unterliefen, die auf dieser Schanze gnadenlos bestraft werden.

Dennoch zeigte sich, dass das Sprungniveau enorm angezogen hat. Österreich, Japan und Norwegen scheinen den Deutschen noch voraus zu sein. In der Staffel hatte das keine Auswirkungen, weil sich Österreich und Norwegen durch die Disqualifikation wegen nicht regelkonformer Sprunganzüge von Lukas Greiderer und Jarl Magnus Riiber selbst schwächten. «Da haben wir von der Blödheit der anderen profitiert», drückte es Rießle drastisch aus. Weinbuch sieht den Rückstand nicht gravierend. «Es gibt noch Kleinigkeiten zu verbessern. Die Feinfühligkeit kommt aber mit den vielen kommenden Wettkampfsprüngen», sagte der Bundestrainer.

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