Titelkampf in Baku : Volleyballerinnen mutig vor EM-Viertelfinale

Nach dem EM-Aus mit den DVV-Frauen richtet Bundestrainer Felix Koslowski (r) den Blick nach vorn.
Nach dem EM-Aus mit den DVV-Frauen richtet Bundestrainer Felix Koslowski (r) den Blick nach vorn.

Das Erreichen des EM-Viertelfinales war das Minimalziel für die deutschen Volleyballerinnen. Nun wartet Gastgeber Aserbaidschan. Das deutsche Team will wieder überraschen.

svz.de von
29. September 2017, 08:03 Uhr

Mit einem gemütlichen Abendessen beim Italiener stimmten sich die deutschen Volleyballerinnen auf ihr Viertelfinale bei der EM ein.

Nach dem 3:2 in der ersten K.o.-Runde gegen Bulgarien will die selbstbewusste Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski nun in Baku Gastgeber Aserbaidschan ausschalten. «Aserbaidschan ist der Favorit, aber wir werden wie gegen Bulgarien durch jede Tür stürmen, die sie nur einen Spalt aufmachen», meinte der deutsche Coach.

Nach dem kräftezehrenden Einzug in die Runde der besten acht Teams durften die Stammspielerinnen am Ruhetag ausschnaufen. Die Trainingshalle betrat die Anfangsformation gar nicht erst. Für das Duell mit dem Weltranglisten-24. braucht Koslowski frische Spielerinnen. Und diese wollen Revanche nehmen. Denn zum Abschluss der Gruppenphase unterlagen die Deutschen gegen das körperlich starke Team um die beiden Spitzenaußenangreiferinnen Natalia Mammadowa und Polima Rahimowa mit 1:3.

Mit dem Erreichen des Viertelfinales haben die Deutschen nicht nur ihr selbstgestecktes Minimalziel erreicht, sondern auch einen wichtigen perspektivischen Erfolg gefeiert. Denn der sechste Einzug nacheinander in die Runde der besten acht Mannschaften bedeutet zugleich das Ticket für die Europameisterschaft 2019. Koslowskis Mannschaft muss damit nicht in die Qualifikation.

Der EM-Fünfte von 2015 zieht für das Duell mit Aserbaidschan viel Selbstbewusstsein aus dem überraschenden Erfolg gegen Bulgarien. «Dies ist mein größter Sieg als Cheftrainer der Nationalmannschaft bisher», sagte der erst 33-Jährige. «Wir haben gegen eine Mannschaft gewonnen, die auf dem Papier stärker war, aber wir haben mit so viel Herz und Willen gespielt und das Spiel noch gedreht. So etwas freut jeden Trainer.» Noch mehr würde ihn das EM-Halbfinale freuen.

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