Coronavirus-Pandemie : US-Schwimmverband will Verlegung der Olympischen Spiele

Der US-Schwimmverband will eine Verlegung der Olympischen Spiele. /XinHua/dpa
Der US-Schwimmverband will eine Verlegung der Olympischen Spiele. /XinHua/dpa

Der amerikanische Schwimmverband hat das Nationale Olympische Komitee und das Paralympische Komitee der USA aufgefordert, sich für eine Verlegung der Sommerspiele in Tokio stark zu machen.

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20. März 2020, 20:41 Uhr

«Es gibt keine perfekten Antworten, und es wird nicht einfach sein», schrieb Verbandschef Tim Hinchey angesichts der Coronavirus-Pandemie in einem Brief an den Dachverband. Es sei jedoch eine Lösung, es allen Athleten zu ermöglichen, sich auf sichere und erfolgreiche Olympische Spiele im Jahr 2021 vorzubereiten.

Die Welt der Athleten sei auf den Kopf gestellt worden, ergänzte Hinchey und verwies auf die großen Schwierigkeiten, sich auf Olympia vorzubereiten. Die Athleten hätten «unvorstellbare Störungen» erlebt, gleiche Wettbewerbsbedingungen seien in Frage gestellt. Dabei sei es für einige Sportler die Chance auf den größten Wettbewerb ihres Lebens.

Das IOC verweigert momentan eine Diskussion über eine Verlegung oder Absage der Sommerspiele und verweist auf die Zeitspanne von gut vier Monaten bis zur Eröffnungsfeier. Olympia soll vom 24. Juli bis 9. August, die Paralympics von 25. August bis 6. September stattfinden.

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