zur Navigation springen

Auerhahnpokal: Speedway in Teterow : Und plötzlich fiel das Licht aus

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der 34-jährige Ex-GP-Starter Bjarne Petersen aus Dänemark gewann das vor über 6000 Zuschauern in Teterow im Sechserspeedway ausgetragene Finale der 15. Auflage des Rennens um den Auerhahnpokal vor Grzegorz Zengota aus Polen und dem Schweden Peter Ljung. Der Sieger fuhr im zu fünft ausgetragenen Semifinale, dem 21. Lauf des Abends, den mit 74,5 km/h schnellsten Lauf des Tages – ein deutliches Zeichen für die Qualität der Bahn.

Überhaupt präsentierte sich der Veranstalter auf GP-Niveau. Der Ablauf verlief präzise und zahlreiche Überholvorgänge sorgten für das Salz in der Suppe. Es gab nicht einen einzigen Sturz zu beklagen. Auch die Situation, als vor dem Finale zwei Flutlichtmasten ausfielen, wurde gemeistert. Zunächst sorgten in der Zwangspause ein Fackelläufer, ein Flitzer sowie zwei Herren mit ihre Junggesellenabschied für Stimmung. Dann kam der große Auftritt des Teterower Clubchefs Adolf Schlaak. Der hatte für den Fall der Fälle, ein Notstromaggregat mit Flutlichtstrahlern, eine „Giraffe“, bereitgestellt und das unter dem Beifall der Zuschauer zum Einsatz gebracht.

Die drei deutschen Starter wollten die Chance nutzen, um für die Veranstalter-Wildcard zum GP-Rennen am 10. September in der Bergringarenea Pluspunkte zu sammeln. Das gelang am besten Martin Smolinski, der nach den 20 Punktläufen Zweitbester war. Leider verpasste er nach schwächerem Start im Semifinale knapp den Finaleinzug. 

Finale Auerhahnpokal: 1. B. Pedersen (DK), 2. Zengota (Pol), 3. Ljung (Swe), 4. Lambert (GB), 5. Lahti (Fin), 6. Lebedew (Let);  weiter: 7. Smolinski (Olching), in den Punktläufen: …13. Kroner (Dohren) 5,  16. Schultz (Wittstock) 1.


 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen