Gummersbach siegt : THW Kiel beendet mit 34:32-Heimsieg Magdeburger Serie

Niclas Ekberg holte beim Heimsieg gegen den SCM acht Tore für den THW.  
Niclas Ekberg holte beim Heimsieg gegen den SCM acht Tore für den THW.  

Handball-Rekordmeister THW Kiel hat den zweiten Sieg im zweiten Bundesliga-Spiel gefeiert. Nach großem Kampf setzten sich die «Zebras» vor 10 285 Zuschauern in der Sparkassen-Arena mit 34:32 (17:20) gegen den SC Magdeburg durch.

svz.de von
03. September 2017, 15:16 Uhr

Bester Werfer der Kieler war Niclas Ekberg mit acht Toren. Für die Gäste, die nach 21 ungeschlagenen Ligaspielen in Serie wieder eine Niederlage kassierten, erzielte Robert Weber zehn Treffer.

Die Gäste aus Sachsen-Anhalt übernahmen nach dem Tempogegenstoß-Treffer von Christian O'Sullivan zum 4:3 (7.) das Kommando. Immer wieder fanden die Magdeburger Lücken in die Kieler Abwehr, die THW-Trainer Alfred Gislason in einer Auszeit wutschnaubend als katastrophal bezeichnete. Fünf Minuten nach der Pause lag der SCM beim 24:18 bereits mit sechs Treffern vorne.

Der Rekordmeister behielt jedoch seine Nerven im Griff. Gestützt auf die gute Leistung von Torhüter Andreas Wolff, der schon früh für Niklas Landin in der Partie gekommen war, startete der THW zur Aufholjagd und schaffte im 27. Heimspiel gegen den SCM den 25. Sieg.

Spannend war es lange Zeit auch in Gummersbach. Frisch Auf Göppingen unterlag mit 27:28 (13:16), hatte in den Schlussminuten aber den Sieg in der Hand: Vom 17:26 kamen die Gäste binnen zehn Minuten auf 25:26 heran. Gummersbach rettete sich gerade noch ins Ziel. Auch die MT Melsungen hatte Glück, dass sie sich beim Aufsteiger TV Hüttenberg mit 28:27 (14:14) durchsetzen konnte. Der TVB 1998 Stuttgart verlor sein Heimspiel gegen den HC Erlangen mit 29:31 (12:17).

Homepage Handball-Bundesliga

Homepage THW Kiel

Homepage SC Magdeburg

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen