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Andreas Raelert aus Rostock : Start frei zur Mission Ironman-WM

vom
Aus der Onlineredaktion

Andreas Raelert fliegt heute nach Hawaii / Bisher fünffacher Medaillengewinner

Andreas Raelert hat seine Siebensachen gepackt. Sein Ziel: achte Teilnahme an der Ironman-Weltmeisterschaft am 8. Oktober in Kailua-Kona auf Hawaii. Der bisher fünffache Medaillengewinner wird heute nach einem kurzen Zwischenaufenthalt bei den Schwiegereltern vom Flughafen Frankfurt/Main Richtung Big Island abheben.

Hinter dem Start des Triathleten von der TG triZack Rostock stand lange ein Fragezeichen. Eine Stressfraktur im Oberschenkel hatte den 40-Jährigen außer Gefecht gesetzt. In quasi letzter Minute gelang im August beim Ironman in Kopenhagen, wo es nur noch darauf ankam, das Ziel zu erreichen, die WM-Qualifikation. Doch bei seinem siebten Platz fuhr Raelert auf dem 180 km langen Radkurs sogar Streckenrekord. Beim abschließenden Marathon verhinderten Magenprobleme ein noch besseres Abschneiden.

Nach dem Wettkampf hatte der „Eisenmann“ zu Protokoll gegeben: „Hawaii wird nur ein Thema sein, wenn ich dort konkurrenzfähig antreten kann. Schließlich habe ich einen Namen zu verlieren.“

Die Entscheidung ist nun gefallen. „Andys Verfassung ist gut. Er hat den gestiegenen Umfang an Trainingskilometern gut verkraftet, sieht dem Rennen optimistisch entgegen“, sagt Sven Raelert, dem Management und Pressearbeit für seine Triathlon-Brüder Andreas und Michael obliegen.

Andreas Raelert, dessen Gattin Julia am 1. Januar Söhnchen Theo zur Welt brachte, absolvierte seine Vorbereitung in heimischen Gefilden: „Die Unterstützung durch die Familie war mir wichtig. Zudem habe ich hier an der Küste beste Bedingungen. Auch das Wetter machte uns keinen Strich durch die Rechnung. Und so gab es keinen Anlass, das Weite zu suchen.“

Ab morgen wird sich Raelert rund um den Alii Drive akklimatisieren, das Feintuning für das Rennen der Rennen im Triathlonsport auf den Punkt genau fortsetzen. Leider ohne seinen Bruder Michael. Zum zweiten Mal nach 2010 brach bei dem durch Überlastung das Pfeiffersche Drüsenfieber aus. Doch auch von „Michi“ gibt es positive Nachrichten: Comeback am 23. Oktober beim Halb-Ironman 70.3 in Miami.


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