Handball-Bundesliga : Rhein-Neckar Löwen weiter auf Kurs zur dritten Meisterschaft

Filip Taleski von den Rhein-Neckar Löwen jubelt über ein Tor.
Filip Taleski von den Rhein-Neckar Löwen jubelt über ein Tor.

Zwar hat die SG Flensburg-Handewitt durch ihren klaren Sieg über Gummersbach nach Pluspunkten zu Mannheim aufgeschlossen, doch die Löwen haben zwei Spiele weniger absolviert. Auch die Füchse Berlin feiern im Kampf um die Champions-League-Plätze einen klaren Erfolg.

svz.de von
15. April 2018, 17:03 Uhr

Beim ersten Blick auf die Tabelle der Handball-Bundesliga scheint sich ein Zweikampf um die Meisterschaft anzubahnen. Sowohl der aktuelle Titelträger Rhein-Neckar Löwen als auch die SG Flensburg-Handewitt haben 46 Pluspunkte auf der Habenseite.

Allerdings haben die Mannheimer zwei Spiele weniger absolviert, weshalb die Löwen nach dem 34:25 (17:11) über die HSG Wetzlar weiterhin ganz klar dem dritten Titel in Serie entgegensteuern. Schon am Donnerstag müssen die Löwen bei der TSV Hannover-Burgdorf antreten, die überraschend 28:34 (16:15) beim HC Erlangen unterlag. «Wir haben nur noch wichtige Spiele. Egal, ob gegen Hannover oder nach dem Pokal-Finalturnier gegen Magdeburg und Berlin», sagte der Mannheimer Trainer Nikolaj Jacobsen nach der Partie gegen Wetzlar im TV-Sender Sky.

Die SG Flensburg-Handewitt hatte am Sonntag bei ihrem 34:22 (20:10) gegen den Altmeister VfL Gummersbach kaum Probleme. Der Schwede Jim Gottfridsson sorgte mit seinem Tor zum 18:8 bereits in der 26. Minute für die erste Zehn-Tore-Führung der Gastgeber. «Wir konnten Stammspieler schonen. Das ist in dieser Phase der Saison sehr wichtig», sagte Rückraumspieler Holger Glandorf bei Sky. Für die Flensburger, die am Mittwoch vor heimischem Publikum ihr Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den französischen Club Montpellier AHB bestreiten, war es der 18. Sieg in Serie über Gummersbach.

Ärgster Rivale der Flensburger im Kampf um den zweiten Champions-League-Startplatz bleiben die drittplatzierten Füchse Berlin. Der Club aus der Hauptstadt setzte sich im Duell der EHF-Pokal-Viertelfinalisten 33:19 (17:6) gegen Frisch Auf Göppingen durch. Die Füchse haben aber auch zwei Spiele weniger absolviert als die SG.

Weiterhin aufsteigende Form zeigte Rekordmeister THW Kiel beim ungefährdeten 25:21 (15:7) über Aufsteiger Die Eulen Ludwigshafen. Der negative Höhepunkt beim 20:17 (8:10) des SC DHfK Leipzig gegen den TSV GWD Minden ereignete sich schon in der neunten Minute. Mindens Aleksandar Svitlica traf den Leipziger Torhüter Jens Vortmann beim Siebenmeter am Kopf und sah dafür die Rote Karte.

Die MT Melsungen verlor das erste Spiel nach der Trennung von Trainer Michael Roth gegen Aufsteiger TV Hüttenberg 26:28 (11:11). Für den neuen Coach Heiko Grimm war die Pleite im Hessen-Derby ein denkbar schlechter Einstieg. Melsungens Michael Müller sah nach einem Foul gegen Tomas Sklenak die Rote Karte (53.). Hüttenberg schöpft durch den Überraschungscoup neue Hoffnung im Abstiegskampf.

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