Zeitlimit bei Sprintankünften : UCI beschließt Videobeweis im Radsport

Hintergrund für die Einführung des Videobeweises ist der Vorfall bei der Tour 2017, als Peter Sagan nach einem heiklen Sprint-Crash mit Mark Cavendish ausgeschlossen worden war.
Hintergrund für die Einführung des Videobeweises ist der Vorfall bei der Tour 2017, als Peter Sagan nach einem heiklen Sprint-Crash mit Mark Cavendish ausgeschlossen worden war.

Der Radsport-Weltverband UCI hat erwartungsgemäß die Einführung des Videobeweises beschlossen. Zukünftig wird ein Videokommissär bei den großen Rennen zum Einsatz kommen, teilte die UCI am Rande der Cross-Weltmeisterschaften im niederländischen Valkenburg mit.

svz.de von
04. Februar 2018, 16:48 Uhr

Der Kommissär soll bei strittigen Szenen eine Entscheidung treffen. Hintergrund für die Einführung war der Vorfall bei der letztjährigen Tour de France, als Weltmeister Peter Sagan nach einem heiklen Sprint-Crash mit dem Briten Mark Cavendish ausgeschlossen worden war. Im Nachhinein wurde der Slowake vom Internationalen Sportgerichtshof CAS rehabilitiert.

Eine weitere Änderung betrifft das Zeitlimit bei Sprintankünften. Erst eine Differenz von drei oder mehr Sekunden (statt wie bisher einer Sekunde) soll bei Zielsprints neu Auswirkungen auf die Gesamtwertung haben. Dadurch hofft die UCI auf weniger Hektik im Feld.

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