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Ironman : Rostock feiert silbernen Andreas Raelert

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Der Vizeweltmeister über die Ironman-Distanz bekam gestern besonderen Empfang seines Vereins und von OB Roland Methling

svz.de von
erstellt am 22.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Unter tosendem Applaus betrat Andreas Raelert gestern den Saal im Rostocker Hotel Sportforum. Gut 50 Freunde, Förderer und Nacheiferer  empfingen den Ironman-Vizeweltmeister. „Das ist eine unheimlich große Ehre für mich, dass ich noch eine solche Unterstützung in meiner Heimatstadt erfahre“, sagte „Andi“ Raelert gerührt.

Diesen besonderen Abend haben die Mitglieder seines Vereins der TG triZack Rostock beim Hawaii-Abend vor gut zehn Tagen begonnen zu planen. „Das war ein fantastischer Abend. Wir haben gemeinsam den Zieleinlauf gesehen und einfach nur noch gejubelt. Und dabei haben viele von uns ehrlich gesagt, gar nicht einem solch guten Ergebnis gerechnet“, gestand Uwe Reis, Vereinsvorsitzender der TG triZack.

Und auch Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) outete sich als Raelert-Fan: „Wir als Hansestadt Rostock sind unheimlich stolz auf seinen Erfolg. Und dass ein Sportler unsere Stadt über die Grenzen hinweg so bekannt macht. Es ist der Wahnsinn, was diese  Sportler jeden Tag leisten. “

Der Schreckmoment sowohl für die Zuschauer als auch für „Andi“ war  bei der WM auf Hawaii sein Sturz mit dem Rad, durch den er zwei Minuten verlor.  „Das muss ich jetzt und hier wohl aufklären. Ich bin eigentlich nur gestürzt, weil ich mich beim Absteigen vom Fahrrad zu blöd angestellt habe“, verriet Raelert vor vielen jungen Vereinsmitgliedern.

Das macht den 39-jährigen Triathleten für seine Fans und Bewunderer so sympathisch, seine offene Art, bestätigten Ole Marten Böse und Finn Luca Lauck. Beide gehören zur TG triZack und haben sich die Raelert Brothers als Vorbilder für ihre sportlichen Karrieren gesetzt: „Sie haben beide unheimlich Erfahrung in dem Sport und sind total auf dem Boden geblieben. Sie geben uns auch immer Tipps fürs Training. Das ist toll.“ Aber nicht nur die Beiden profitieren von den Besuchen der Raelerts. „Die Talente sind mit ihrem Enthusiasmus eine Art Inspiration für mich, und auch ein weiterer Grund, nicht aufzuhören“, so „Andi“. Wenigstens zwei Jahre möchte er noch  durchhalten. „Außerdem ist der große Traum, den Namen ,Raelert‘ einmal in der Siegesliste der Ironman-Weltmeisterschaften zu lesen noch da“, sagte er mit einem Lachen.

Zuvor komme für ihn aber der zweite Höhepunkt dieses Jahres – am 24. Oktober heiratet er seine Frau Julia kirchlich. „Und ab Januar werde ich dann stolzer Papa sein. Das ist wahrscheinlich die größte Herausforderung für mich“, so Andreas Raelert. Marie Boywitt

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