Paracycling : Mit Rekordfahrt ins WM-Team

Top-Team: Kai Kruse, Stefan Nimke und Trainer Ronald Grimm (v.l.).
Top-Team: Kai Kruse, Stefan Nimke und Trainer Ronald Grimm (v.l.).

Schwerins Bahnrad-Olympiasieger Stefan Nimke und sein sehbehinderter Tandem-Hintermann Kai Kruse fahren sich in den Kreis der Favoriten für die Paracycling-WM 2016.

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17. Januar 2016, 21:00 Uhr

Das Paracycling-Tandem mit Stefan Nimke (Schwerin) und seinem stark sehbehinderten Hintermann Kai Kruse (Hamburg) hat über 1000 Meter eine erneute Medaille bei den Bahn-WM der Behindertenradsportler im März in Italien im Visier. Bei der Verbands-Überprüfung gestern in Frankfurt/Oder fuhren die WM-Dritten von 2015 in 1:02,9 min deutschen Rekord. „Dabei war der Start noch gar nicht optimal“, berichtete Trainer Ronald Grimm. Denn weil die beiden Ketten des Tandems irgendwie aneinandergerieten und einen Knall verursachten, hätte Kruse sicherheitshalber einen Tritt ausgelassen. „Damit haben sie drei, vier Zehntel liegenlassen“, so der Coach.

Schnellste waren Nimke/ Kruse auch über 4000 Meter. In persönlicher Bestzeit von 4:34,8 min ließen sie das Spezialisten-Tandem Erik Mohs/ Tim Kleinwächter (Leipzig/Nürnberg) hinter sich. Damit wären sie auch hier für die WM erste Wahl. „Die 4000 Meter sind aber bei der WM einen Tag vor unserer Paradestrecke. Und da wollen wir es zu den Paralympics in Rio schaffen. Durch einen Start in der Verfolgung könnten uns genau die Körner fehlen, die über das Ticket nach Rio entscheiden“, sagte Nimke.

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