Skandal um Staatsdoping : Putin: Russland erfüllt alle Forderungen der WADA

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich zum Thema Doping geäußert. /Kremlin/dpa
Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich zum Thema Doping geäußert. /Kremlin/dpa

Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Konflikt mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) die Kooperationsbereitschaft seines Landes bekräftigt.

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10. Oktober 2019, 15:24 Uhr

«Die Forderungen, die diese Organisation an Russland richtet, werden im vollen Umfang erfüllt», sagte Putin in Nischni Nowgorod. Wegen des Skandals um Staatsdoping durften russische Mannschaften zuletzt bei einigen Großereignissen nicht antreten. Bei der Leichtathletik-WM zuletzt in Katar starteten 30 Sportler unter neutraler Flagge.

Es sei das Ziel Russlands, dass «alle Mängel in Bezug auf Anti-Doping-Fragen» der Vergangenheit angehören, kündigte Putin nach Angaben der Agentur Interfax auf einer Fachkonferenz an.

Der Kremlchef hatte bereits in der Vergangenheit betont, alle Anforderungen im Anti-Doping-Kampf zu erfüllen. Seit kurzem steht Russland allerdings wieder verstärkt unter dem Druck der Kontrolleure. Der nationalen Anti-Doping-Agentur RUSADA wird vorgeworfen, Daten aus einem Analyselabor manipuliert zu haben. Moskau dementiert dies. Bei der Anfang Oktober beendeten Leichtathletik-WM in Doha durften einzelne Sportler aus Russland unter neutraler Flagge starten.

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