Ex-WADA-Chef : Pound zu CAS-Urteil: «Wie ringen im Wackelpudding»

Sorgt sich um die Effektivität im Anti-Doping-Kampf: IOC-Mitglied und Ex-WADA-Chef Richard Pound.
Sorgt sich um die Effektivität im Anti-Doping-Kampf: IOC-Mitglied und Ex-WADA-Chef Richard Pound.

IOC-Mitglied Richard Pound ist nach dem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs in Sorge um die Effektivität des Kampfes gegen Sportbetrug.

svz.de von
04. Februar 2018, 08:28 Uhr

«Wenn der CAS auf absolute Beweise besteht, ist die gesamte Anti-Doping-Bewegung kritisch verwundet», sagte der frühere Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur dem Branchendienst insidethegames.

Das CAS hatte die vom Internationalen Olympischen Komitee verhängten lebenslangen Olympia-Sperren für 28 russische Athleten aufgehoben. Für das IOC waren sie nachweislich in den Doping-Betrug bei den Winterspielen 2014 in Sotschi verstrickt gewesen.

Pound betonte aber auch, dass man die Begründung des CAS für die Entscheidung abwarten müsse. «Im Moment ist es ein bisschen, wie mit einer Schüssel Wackelpudding zu ringen», meinte Pound.

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