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Renngericht entscheidet : Revision zurückgewiesen: Isfahan bleibt Derbysieger 2016

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Der Hengst Isfahan bleibt Derbysieger der Galopper 2016. Das hat das Obere Renngericht in Köln als finale Instanz der Verbandsgerichtsbarkeit des Galopprennsports entschieden.

svz.de von
erstellt am 21.Jul.2017 | 12:56 Uhr

Man habe eine Berufung gegen vorherige Entscheidungen des Renngerichts im Zusammenhang mit dem Hamburger Derby des Vorjahres als unzulässig zurückgewiesen, teilte das Gericht mit. Horst Pudwill, Besitzer des Derby-Dritten Dschingis Secret, hatte gegen die beiden Derby-Erstplatzierten Isfahan und Savoir Vivre Protest eingelegt: Grund: Deren Jockeys hätten die Peitsche zu oft eingesetzt. Die Rennleitung und auch das Renngericht sahen darin nach den Regelungen der Rennordnung keinen Disqualifikationsgrund. Die Rennordnung sieht vielmehr eine harte Bestrafung der Jockeys vor.

Im Laufe des Verfahrens hatte das Obere Renngericht in einer ersten Entscheidung die Disqualifikation gefordert, was das Renngericht selbst indes abgelehnt hat. Der Großteil der damaligen Richter am Oberen Renngericht war daraufhin zurückgetreten. In neuer Besetzung verwarf das Gericht nun einstimmig die Revision als unzulässig.

Der protestierenden Partei bleibt der Weg vor öffentliche Gerichte. Sie hatte zuvor bereits angekündigt, diesen Weg gehen zu wollen.

Rennbericht Deutsches Derby 2016

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