Pferdefestival als CSI*** : Redefin strahlt noch heller

Pressekonferenz gestern im Schweriner Plaza-Hotel: André Plath berichtet von seinen Plänen für das Redefiner Pferdefestival und die Wochen danach. Redefins Organisationschefin Bettina Schockemöhle ist ganz Ohr.
Pressekonferenz gestern im Schweriner Plaza-Hotel: André Plath berichtet von seinen Plänen für das Redefiner Pferdefestival und die Wochen danach. Redefins Organisationschefin Bettina Schockemöhle ist ganz Ohr.

Anfang Mai: drei Weltranglistenspringen, höheres Preisgeld, jede Menge Sport und Show

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09. April 2015, 12:00 Uhr

Das Pferdefestival in Redefin setzt bei seiner 15. Auflage, die in diesem Jahr vom 1. bis 3. Mai (Freitag bis Sonntag) ausgetragen wird, noch einen drauf. Einen weiteren Stern, womit aus dem bisherigen CSI**- ein CSI***-Turnier wird. So wird es erstmals in drei Springen um Weltranglistenpunkte gehen: in der großen Tour im Championat von Lübzer (Samstag/13.50) und im Hauptspringen, dem Großen Preis der DKB (Sonntag, 13.00) sowie im Finale der mittleren Tour (Sonntag, 10.30). Daneben wird auch Preisgeld um 55  000 Euro auf 155  000 Euro erhöht.

Als eines der ersten Turniere der Grünen Saison eines Jahres und dazu noch auf einem der immer selteneren Rasenplätze ausgetragen, erfreut sich das Redefiner Pferdefestival national wie international großer Beliebtheit. Start-Anfragen aus aller Herren Länder liegen dem Stab um Organisationschefin Bettina Schockemöhle bereits vor. Einstimmiger Tenor: Redefin sei ein toll organisiertes Turnier, man könne sehr viel reiten und zwischen der kleinen, mittleren und großen Tour variieren. Die Plätze seien von bester Qualität und das Turnier strahle Gemütlichkeit aus.

Zum Meldeschluss werden erfahrungsgemäß Reiter aus bis zu 15 Nationen genannt haben. Aus Deutschland hat sich unter anderem Vorjahressieger Nisse Lüneburg erneut angesagt. „Never change a winning line“, sagt der Hettlinger, der 2014 kurz nach dem Großen Preis von Redefin auch das Hamburger Derby gewann. Bei seinen diesjährigen Ritten auf dem pitturesken Gelände des 200 Jahre alten Redefiner Landgestüts bekommt er es mit der kompletten Springreiter-Elite aus MV mit unserem „Rider of the Year 2014“ und Hamburger Derby-Sieger des Jahres 2000, Holger Wulschner, mit den weiteren Derby-Siegern André Thieme (2007, 2008, 2011) und Thomas Kleis (2009) sowie Heiko Schmidt und André Plath zu tun.

Letzterer hat bei seinem Derby-Silber im Vorjahr sozusagen „Blut geleckt“ und will zwei Wochen nach Redefin in Klein Flottbek erneut angreifen. „Es ist sehr gut, in Redefin schon mal auf Gras galoppieren zu können. Das ist für mein Derby-Pferd Cosmic Blue ganz wichtig. Sonst stünde er am ersten Tag in Hamburg – wo wir ja auch Gras vorfinden – mit ganz großen Augen da“, sagt der Poeler. Wie er haben auch die anderen Spitzenkräfte aus MV das Derby bereits fest im Visier.

Im Dressur-Geviert ist das Redefiner Pferdefestival erneut Gastgeber von Qualifikationen für die Bundeschampionate der fünf- und sechsjährigen Pferde sowie zum Nürnberger Burg-Pokal der sieben bis neun Jahre alten Pferde.

Großer Beliebtheit bei den Besuchern – bei ansprechendem Wetter werden bis zu 10    000 erwartet – erfreut sich traditionell die Verknüpfung von Sport und Show. So sollten am Freitagabend die Show des Landgestüts, bei der Hengste unter dem Sattel und vor dem Wagen zu erleben sind, und das Barrierespringen unter Flutlicht ebenso zum Renner werden wie am Abend darauf das ebenfalls unter Flutlicht ausgetragene Speed-Derby.

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