JUMPING INTERNATIONAL : Lars Nieberg triumphiert in Schwerin

Lars Nieberg und seine Stute Cassalora auf ihrem Siegerritt beim Großen Preis  Fotos: Andreas Pantel
Lars Nieberg und seine Stute Cassalora auf ihrem Siegerritt beim Großen Preis Fotos: Andreas Pantel

Team-Olympiasieger gewinnt Großen Preis der DKB

svz.de von
24. Januar 2016, 20:30 Uhr

Springreiter Lars Nieberg (Sendenhorst) gewann heute beim Schweriner CSI** Jumping International, dem von insgesamt 5500 Zuschauern besuchten Reitturnier in der Sport- und Kongresshalle, den Großen Preis der DKB. Der zweimalige Mannschafts-Olympiasieger blieb auf seiner Stute Casallora im Stechen des mit 35000 Euro dotierten Weltranglistenspringens als einziger fehlerfrei und absolvierte den Parcours in 36,64 Sekunden.

Zweiter wurde Jasper Kools aus Diepholz auf dem Wallach Chatto mit vier Fehlerpunkten in 35,03 Sekunden vor Maximilian Schmid aus Utting auf dem Wallach Chacon mit ebenfalls einem Abwurf, aber der um 1,31 Sekunden schlechteren Zeit.

Die Springreiter aus Mecklenburg-Vorpommern spielten beim Großen Preis keine Rolle. Thomas Kleis (Gadebusch) hatte sich als einziger der MV-Elite für das 45 Teilnehmer starke Feld qualifiziert. Auf Fortune 17 musste sich der Derbysieger von 2009 allerdings bei acht Fehlerpunkten in 66,69 Sekunden mit Rang 29 bescheiden.

Tags zuvor hatte es beim Championat von Schwerin, der zeiten Qualifikation für den Großen Preis, einen irischen Sieg gegeben. Der 37 Jahre alte Shane Carey war mit seiner zehnjährigen westfälischen Stute Contenance im Stechen 0,29 Sekunden schneller als Jörg Oppermann (Gückingen) mit seinem Holsteiner Hengst Che Guevara. Platz drei ging an Jana Wargers aus Emsdetten mit ihrem westfälischen Wallach Caspar.

Insgesamt war 23 Reiterinnen und Reiter n der Einzug in den Stechparcours gelungen. Im S** ging es über 1,45 Meter hohe Hindernisse nicht nur um die begehrten Weltranglistenpunkte, sondern auch um 25000 Euro Preisgeld. Unter den 86 Teilnehmern waren Top-Reiter wie Rolf-Göran Bengtsson, Sören von Rönne – oder die beiden Schweriner Shootingstars Niklas Krieg – der Vorjahressieger des Großen Preises hatte am Freitag die erste Qualifikation gewonnen – und Benjamin Wulschner, der mit Siegen in sechs Prüfungen fleißigster Schleifensammler des Turnierwochenendes war. Letzterer kam zwar ins Stechen, aber am Ende nicht unter die Top Ten.

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