Fußball Landesklasse V : Nullnummer im Altkreisderby

Eine der wenigen Torraumszenen im Spiel, hier im Wariner Strafraum verpasste BSV Spieler Diego Marx (4) knapp. Aufmerksamer Beobachter, FC Torhüter Philipp Schröder.
Eine der wenigen Torraumszenen im Spiel, hier im Wariner Strafraum verpasste BSV Spieler Diego Marx (4) knapp. Aufmerksamer Beobachter, FC Torhüter Philipp Schröder.

FC Seenland Warin – Brüeler SV 0:0

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20. September 2020, 00:00 Uhr

Bei bestem spätsommerlichem Wetter sahen etwa 200 Zuschauer ein zwar torloses, aber nicht uninteressantes Kreisderby. Bis zum Abpfiff blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Durchgängig war es ein lebhaftes, aber technisch nicht so geprägtes Spiel. Obwohl beide Mannschaften versuchten, torgefährlich zu wirken, waren die Aktionen zumeist von viel Kampf und Krampf begleitet.

Die Platzherren kamen nach fünf Minuten durch Domenik Kalis, der von Max Levetzow perfekt in Szene gesetzt wurde, per Linksschuss zu einem ersten verheißungsvollen Abschluss im gegnerischen Strafraum, verfehlten aber knapp das Ziel. Die Gäste antworteten mit einem 23-Meter Dropkick über das Tor (6.). Im weiteren Spielverlauf sah man dann viel Mittelfeldgeplänkel in der neutralen Zone. Bei einem gut angelegten Konter der Gastgeber durch Mannschaftskapitän Hannes Brandenburg und Lucas Wichert, war deutlich mehr drin (21.). Kalis hatte danach eine weitere Gelegenheit zum Torschuss (32.), verzog aber erneut. Kurz vor der Halbzeit hatten dann auch die Brüeler eine dicke Einschussgelegenheit. Nach einem Flankenlauf des agilen Fabian Steffan, kam das Zuspiel punktgenau auf Hannes Pöhle. Der BSV-Mannschaftskapitän geriet aber beim Abschluss aus bester Position im Strafraum etwas in Rückenlage und schoss über das Tor (41.).

Der gleiche Spieler war es auch, der nach dem Seitenwechsel mit einem 20-Meterschuss den Wariner Schlussmann Philipp Schröder zu einer Glanzparade zwang (46.). Nach etwa einer Stunde kamen die Platzherren etwas besser und vor allem druckvoller ins Spiel. Sie machten aus einigen Ecken und Freistößen aber viel zu wenig. Nachdem Brandenburg bei einem seiner diesmal seltenen Tempo-Solos im gegnerischen Strafraum deutlich unfair gebremst wurde, rechneten die Akteure auf beiden Seiten mit Strafstoß. Aber Schiri Philipp Tautenhahn (ESV Lok Rostock) 5 x Gelb (3 x Brüel), ansonsten mit dezenter Spielleitung, entschied überraschend auf „Schwalbe“ des Wariner Spielers. Statt eines Elfers gab es Gelb für den Seenland-Stürmer (69.). In der Folge kamen beide Teams zwar noch zu einigen wenigen Strafraumszenen, bei denen aber zu hektisch agiert wurde. Irgendwie merkte man beiden Seiten an, dass vordergründig der Gedanke herrschte, keinen Gegentreffer zu kassieren und die Partie zu verlieren.

So blieb es letztendlich beim 0:0. Ein Resultat mit dem auch die Trainer beider Teams im Nachhinein nicht unzufrieden wirkten. Die Gastgeber blieben so das zweite Spiel am Glammsee ohne Gegentor, und bleiben in der Tabelle oben dran. Für die Gäste, die nicht in Bestbesetzung angetreten waren, war es ein weiterer Punktgewinn.


FC Seenland Warin: Schröder - Prehn, Manns (83.Prang), N.Levetzow (62.Seidemann), Schreiber, M.Levetzow, Beckert, Wichert, Bründel, Kalis (55.Sabel), Brandenburg.
Brüeler SV: Marx Bründel - Baustian (76.Geyer), Drewling, Grube (66. Hermann), Seemann, D.Marx, Steinke, Steffan, Schütz, Pöhle, Goebel.



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