Rallye-WM in Polen : Neben Vater Armin auch Tochter Ella Kremer am Start

<p>Vater und Tochter: Ab heute starten Armin Kremer (Skoda) und Ella Kremer (Opel) bei der Rallye Polen. Die 17-Jährige ist die jüngste Co-Pilotin bei der WM.</p>
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Vater und Tochter: Ab heute starten Armin Kremer (Skoda) und Ella Kremer (Opel) bei der Rallye Polen. Die 17-Jährige ist die jüngste Co-Pilotin bei der WM.

In Polen geht es ab heute mit über 120 km/h über Schotterpisten. Armin Kremer (Skoda) will in der WRC2-Wertung punkten. Auch mit am Start: Seine Tochter Ella - im Opel die jüngste Co-Pilotin der WM.

svz.de von
30. Juni 2016, 12:00 Uhr

67 Fahrerpaare starten heute beim WM-Lauf Rallye Polen, unter ihnen Vater Armin und Tochter Ella Kremer aus Severin. 1253,29 Gesamtkilometer mit 21 Wertungs-Prüfungen (WP) über 306,10 WP-Kilometer sind bis Sonntag zu absolvieren. Während Armin in der WRC2 mitmischen will, sitzt Ella (17 Jahre) neben Marijan Griebel im Opel Adam R2. Für Ella Kremer ist es der erste Einsatz mit Griebel und ihr erster WM-Start als jüngste Co-Pilotin in der WM. Ella ist seit 2016 in der Citroen Racing Trophäe Junior aktiv.

Dass seine Tochter in Polen mit von der Partie ist und zwei Monate nach ihrem 17. Geburtstag ihr WM-Debüt gibt, scheint Skoda-Pilot Kremer kaum von eigenen Ambitionen abzulenken. Zwar wird der 47-Jährige ab und an auch nach hinten blicken und schauen, wie sich seine Tochter beim internationalen Debüt schlägt. Das Hauptaugenmerk von Kremer und seinem Co-Piloten Pirmin Winklhofer liegt aber erneut darauf, den Werks- und werksunterstützten Top-Piloten in der WRC2 (26 Starter) Paroli zu bieten und hat das Podium im Visier.

Schon im Vorjahr staunten die Wettbewerber über die schnelle Gangart des dreimaligen deutschen Meisters und Ex-Europameisters. Kremer errang bei seinem Erststart in Polen Rang 5 in der WRC2. Kremer: „Die Rallye Polen gilt wegen ihrer schnellen Schotterpisten als eine der schwierigsten der WM. Sie ist für alle eine große Herausforderung. Prima, ich mag solch besondere Bedingungen. Natürlich werde ich auch mal nach hinten schauen, wie sich Marijan und meine Ella schlagen. Ich mach mir da wenig Sorgen, auch wenn sie noch sehr jung ist und erst seit wenigen Monaten im Rallye-Cockpit sitzt, sie kann das!“
 

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