Wettbewerbe in Florida : Naske bei Ruder-WM auf Final-Kurs - Zehn Boote weiter

Marcus Schwarzrock ist mit der Leistung der Deutschen Sportler bei der Ruder-WM bislang zufrieden. /dpa
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Marcus Schwarzrock ist mit der Leistung der Deutschen Sportler bei der Ruder-WM bislang zufrieden. /dpa

Am Ende der Vor- und Hoffnungsläufe liegen die deutschen Ruder bei der WM im Soll. Dazu tragen am vierten Tag der Titelkämpfe auch die beiden Einer bei. Bundestrainer Marcus Schwarzrock ist zufrieden.

svz.de von
27. September 2017, 19:55 Uhr

Erstaunlich cool, bemerkenswert konstant - Tim Ole Naske steuert bei der Ruder-WM weiter auf Finalkurs. Auch im zweiten Rennen bei den Titelkämpfen im US-Bundesstaat Florida bot der erst 21 Jahre alte deutsche Skiff-Meister eine überzeugende Vorstellung.

Der Sieg im Viertelfinale ebnete dem WM-Debütanten den Weg in das Halbfinale. «Ich bin nicht so beständig gefahren, wie ich wollte. Aber am Ende habe ich mir gedacht, ich will das Ding hier gewinnen», kommentierte Naske den couragierten Auftritt.

Wie schon im Vorlauf drei Tage zuvor bewies der noch unerfahrene Nachfolger von Marcel Hacker auf der Regattastrecke im Nathan Benderson Park von Sarasota Nervenstärke. Mit einem starken Schlussspurt verwies er den Niederländer Stefan Broenink auf Rang zwei.

Wie Naske blieb auch Annekatrin Thiele im WM-Rennen. Der zweite Platz im Hoffnungslauf hinter der Niederländerin Lisa Scheenaard sicherte der Doppelvierer-Olympiasiegerin aus Leipzig einen Startplatz im Halbfinale. «Bis 1500 Meter lief es ganz gut, dann bin ich mit der Frequenz abgesackt. Das zusätzliche Rennen war nach der langen Wettkampfpause ganz gut, um wieder reinzukommen», befand die 32-Jährige.

Zur Freude von Marcus Schwarzrock kämpfen damit beide deutschen Einer am Freitag um den Einzug in den Endlauf. Auch aus anderen Gründen hatte der Bundestrainer Grund zur Zufriedenheit. Immerhin sieben der elf in den olympischen Klassen (14) gestarteten Boote qualifizierten sich für das Halbfinale. Männer-Achter, Frauen-Doppelvierer und der Zweier ohne Steuerfrau zogen bereits in den Endlauf ein. «Wir haben außergewöhnlich viele junge Leute hier am Start. Mit dem Zwischenergebnis sind wir zufrieden», bilanzierte Schwarzrock.

Allerdings musste der DRV am vierten WM-Tag erwartungsgemäß den ersten Verlust hinnehmen. Der Männer-Doppelzweier kam im Hoffnungslauf nicht über den letzten Rang hinaus.

Für einen weiteren DRV-Lichtblick am Mittwoch sorgte der Zweier ohne Steuerfrau. Wie einen Sieg feierten Melanie Hansen (Celle) und Lea-Katlen Kühne (Mainz) den zweiten Platz im Hoffnungslauf, der den Finaleinzug bescherte. Im Vergleich zum vierten Platz im Vorlauf präsentierte sich das Duo deutlich formverbessert. «Sie haben sich gut gesteigert. Das freut uns sehr», lobte Schwarzrock.

WM-Infos und DRV-Kader auf rudern.de

Renninfos auf worldrowing.com

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