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Pferdeland : MV-Reiter und der „Rest der Welt“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beim CSI in Redefin halten die Vertreter des Gastgeberlandes mit den internationalen Assen regelmäßig sehr gut mit

svz.de von
erstellt am 17.Apr.2016 | 09:00 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern ist ein gastfreundliches Land und erst Recht gilt das für das Pferdefestival Redefin vom 29. April bis 1. Mai. Allerdings übertreibt man nicht im Pferdeland und das wissen die Springreiter aus ganz Europa und darüber hinaus, wenn sie zum CSI auf das Landgestüt reisen. Im Parcours gilt stets „Mecklenburg-Vorpommern gegen den Rest der Welt“. Qualitativ sind die Reiter aus MV eine „Hausnummer“ und in der Leistungsklasse 1 sind es gleich zehn, die beim Drei-Sterne-Ereignis mitmischen können.

Im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG 2015 sprangen Holger Wulschner (Groß Viegeln) und André Thieme (Plau am See) auf Rang zwei und drei, auf dem fünften Platz folgte Heiko Schmidt (Neu-Benthen). Den Auftakt der Youngster-Tour gewann Jörg Möller aus Garlitz. Mit Thomas Kleis (Gadebusch), Paul Wiktor (Karow), dem aus Brandenburg nach Polzow gewechselten Ulf Ebel und auch dem Sieger des Mecklenburgischen Hallen-Derbys, Philipp Makowei aus Gadebusch, hat das Pferdeland hervorragende Kandidaten für Redefin. „Die jüngeren drängen nach“, stellte Heiko Schmidt unumwunden fest, „und eins steht fest, die schenken uns auch nichts. Die machen ganz schön Dampf.“


Auftakt einer spannenden Saison


Die Gäste aus rund 13 Nationen beim Pferdefestival Redefin kennen das, immerhin sind Mecklenburgs Springreiter international hoch erfolgreich. André Thieme ist gerade erst aus den USA zurück, war in Weltranglistenspringen reihenweise platziert und allein in Thermal und Ocala in den Großen Preisen jeweils Fünfter mit Ramona de Flobeq und Conthendrix. Nach Redefin wird der Springreiter Quonschbob mitbringen, jenen Wallach, mit dem er Zweiter im Deutschen Spring-Derby in Hamburg 2015 wurde und den die US-amerikanischen Besitzer unbedingt wieder im Derby sehen wollen. Da passt das Pferdefestival Redefin perfekt in die Vorbereitung.

Kurz und gut: Die Pferdesportfans in Mecklenburg-Vorpommern dürfen sich auf „Lokalmatadoren“, auf Gäste aus rund 13 Nationen und spektakulären Sport im Parcours freuen. Dreimal geht es dabei auch um Weltranglistenpunkte: im Championat von Lübzer am Sonnabend, im Finale der Mittleren Tour im Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern und im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag.

Am Samstagabend wird beim Pferdefestival Redefin das Licht angemacht, um Show und Sport besonders in Szene zu setzen und danach geht das Licht am Café „Zum Kutschstall“ an, denn dort lädt der Betreiber zum Tanz in den Mai. Die Reiter- und Zuschauer-Party im und am Café folgt der Show des Landgestütes Redefin.


Tickets nur für die Tribüne notwendig


Schon am Freitag beginnt das Pferdefestival mit internationalen Springprüfungen und den Auftaktprüfungen im Dressurviereck zu den DKB-Bundeschampionaten. Sport pur wird auf allen drei Plätzen an allen drei Tagen zu erleben sein. Auch die Ausstellung ist ab Freitag als beliebter Treffpunkt geöffnet.

Tickets für das Pferdefestival sind unschlagbar günstig: Lediglich für Sitzplätze auf den überdachten Tribünen am Springplatz, die eine tolle Aussicht bieten, sind Tickets notwendig. Stehplätze am Spring- und Dressurplatz gibt es am gesamten Wochenende zum Nulltarif.

 

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