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Saisonstart für HC Empor : Mit dem Geist von 2008/09

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im Ringen um den Klassenerhalt geht es vom ersten Tag an einzig und allein um das Einfahren von Punkten

Der Start des HC Empor in seine nunmehr 23. Saison in der 2. Handball-Bundesliga heute um 18 Uhr in der Ospa-Arena gegen den TV 1893 Neuhausen hat Parallelen zum Spieljahr 2008/09. Damals wie heute mussten die Rostocker mit einem No-Name-Team aus jungen Burschen das Unternehmen Klassenerhalt angehen. Finanzielle Zwänge waren und sind erneut die Ursachen dafür.

Mit einem Aha-Effekt (38:34 über Eintracht Hildesheim) starteten die vormals noch A-Jugendlichen Florian Zemlin, Michael Höwt, René Gruszka (inzwischen N-Lübbecke) und Steffen Strube (Schwaaner SV) vor fast acht Jahren (7. September 2008 – d. Red.) in die Saison – und schlossen diese auf Tabellenplatz 14 ab.

„Diesen Geist muss unsere neu formierte Sieben ebenfalls auf das Parkett bringen. Über den bedingungslosen Einsatz wurde seinerzeit das schier unmöglich Erscheinende in einen positiven Trend umgewandelt. Florian Zemlin und Michael Höwt besitzen Erfahrungen im Überlebenskampf, werden diese 100-prozentig einsetzen und die anderen mitreißen“, ist sich der Vereinsvorsitzende Jens Gienapp sicher. „Ich traue der Truppe um den engagierten neuen Coach Robert Teichert einiges zu.“

Der HCE plant das neue Spieljahr mit 750 000 Euro – das ist fast ein Drittel weniger als in der Saison 2015/16. Die Zeit des fast lupenreinen Profi-Handballs in Rostock ist vorbei. Tagsüber Arbeit, Schule oder Studium, abends intensives Training heißt die neue Marschrichtung nach der vom Aufsichtsrat und den weiteren Verantwortlichen beschlossenen Trennung von früheren Zielen.

„Ich denke, dass das Konzept alternativlos ist. Step by step gilt es, die Umsetzung anzugehen, verlässlicher zu werden“, so Gienapp.

Für Trainer Teichert – siehe Interview – wird seine erste Saison auf dem Chefsessel „eine große Herausforderung. Träumer bin ich nicht. Von Tag eins an geht es schlichtweg um das Einfahren von Punkten.“ Mit vielen Testspielen hat sich der Lehrer am Christophorus-Gymnasium um die Formung des neuen Teams bemüht. Geerntet werden soll die ausgebrachte Saat auf dem Parkett. Dabei ist klar, dass es Schwankungen – eben Licht und Schatten – geben wird.

Gefragt und in die Pflicht zu nehmen sind die Neuzugänge: Philipp Jaeger, Efthymios Iliopoulos und vor allem Matej Konsel deuteten zuletzt im DHB-Pokal ihr Potenzial an. Sie müssen unter Anleitung der Routiniers Zemlin, Norman Flödl und Vyron Papadopoulos weiter in die „Puschen“ kommen, zumal der HC Empor, sollte er nur über den Kreis oder die Außen Gefahr entwickeln können, zu leicht ausrechenbar sein wird.

 

Der Kader

… mit Trikotnummern und
Geburtsdaten:

Torhüter: 12 Tobias Malitz
(15. Oktober 1990), 16 Paul Porath (30. Mai 1996), 20 Louis Massaro (29. Juli 1996)
Rückraum: 4 André Meuser
(16. Juli 1997 ), 8 Efthymios
Iliopoulos (19. Dezember 1996), 10 Julius Heil (16. Juli 1996), 14 Philip Jaeger (1. Juni 1994), 41 Matej Konsel (14. August 1992)

Außen: 18 Michael Höwt
(21. April 1990), 22 Vyron Papadopoulos (22. Februar 1986)
35 Johannes Trupp (27. August 1991), 66 Julius Porath (30. Mai 1996)

Kreis: 17 Norman Flödl (2. Juli 1989), 32 Kevin Lux (25. November 1997)

Zugänge

Matej Konsel (TJ Tatran Litovel/ Tschechien), Philipp Jaeger (HC Gelb Schwarz Stäfa/Schweiz),
Michael Höwt (Mecklenburger Stiere Schwerin), Efthymios

Iliopoulos (HSG Freiberg),
Louis Massaro (HC Empor
Rostock U 23)

Abgänge

Jan Kominek (Schwerin), René Gruszka, Kenji Hövels (beide TuS N-Lübbecke), Roman Becvar (SC DHfK Leipzig), Marc Pechstein (EHV Aue), Robert Barten (VfL Gummersbach
U 23), Jakub Zboril (Bad Doberaner SV), Jens Dethloff (Karriere beendet)

Hinrunde

4. September 18 Uhr
TV 1893 Neuhausen (H)
9. September 19.30 Uhr
TuSEM Essen (A)
14. September 19.30 Uhr
ASV Hamm-Westfalen (H)
17. September 20 Uhr

DJK Rimpar Wölfe (A)
25. September 16.30 Uhr
SG Leutershausen (H)
28. September 20 Uhr

Dessau-Roßlauer HV (A)
9. OKtober 16.30 Uhr

ThSV Eisenach (H)
15. Oktober 19.30 Uhr

TV 05/07 Hüttenberg (A)
23. Oktober 16.30 Uhr

TV Emsdetten (H)
29. Oktober 20 Uhr

SG BBM Bietigheim (A)
9. November 19.30 Uhr

VfL Bad Schwartau (A)
13. November 16.30 Uhr

HSG Konstanz (H)
20. November 16.30 Uhr

HSG Nordhorn-Lingen (H)
26. November 19.30 Uhr

TuS Ferndorf (A)
4. Dezember 16.30 Uhr

EHV Aue (H)
10. Dezember 19.30 Uhr

Wilhelmshavener HV (A)
18. Dezember 16.30 Uhr

HG Saarlouis (H)
23. Dezember 19.30 Uhr

TuS N-Lübbecke (H)
28. Dezember 19.30 Uhr

DJK Rimpar (vorgezogen/H)
5. Februar 2017 16.30 Uhr

TSG Lu-Friesenheim (H)

Ospa-Arena


Alle Heimspiele der laufenden Saison finden in der Ospa-
Arena statt. Damit verbunden ist eine erhebliche Reduzierung der Kapazität auf nur noch
650 Plätze. Schon aus diesem Grund wird der Kauf von Jahreskarten empfohlen (Geschäftsstelle, Lange Straße 35).
 
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