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Diamond-League-Finale : Kein Jackpot für deutsche Speerwurf-Asse Vetter und Röhler

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Beim ersten von zwei Diamond-League-Finalmeetings erfüllen sich die Hoffnungen der deutschen Leichtathleten nur zum Teil. Die favorisierten Speerwurf-Asse Vetter und Röhler können den Jackpot nicht knacken. Ein starkes Hindernisrennen liefert Gesa Krause.

svz.de von
erstellt am 24.Aug.2017 | 22:11 Uhr

Weltmeister Johannes Vetter und Olympiasieger Thomas Röhler ist der große Wurf beim Diamond-League-Finale der Leichtathleten nicht gelungen.

Während Röhler in Zürich mit 86,59 Metern zumindest Zweiter wurde und dafür eine Prämie von 20 000 Dollar kassierte, musste sich Vetter mit 86,15 Metern und Rang vier begnügen. Den 50 000-Dollar-Jackpot knackte Vizeweltmeister Jakub Vadlejch aus Tschechien mit 88,50 Metern.

Ein Happy End vor 25 000 Zuschauern im ausverkauften Letzigrund gab es dagegen für Ausnahmeläufer Mo Farah. Der viermalige Olympiasieger und sechsfache Weltmeister auf den Langstrecken gewann sein letztes Karriererennen auf der Bahn über 5000 Meter in 13:06,05 Minuten und nahm damit Revanche für die WM-Niederlage gegen Muktar Edris aus Äthiopien. Der Weltmeister, der in einem packenden Finish nur vier Hundertstel langsamer war, musste sich hinter dem zeitgleichen Paul Chelimo (USA) mit Rang drei begnügen.

Mit einem starken Auftritt meldete sich Gesa Felicitas Krause knapp zwei Wochen nach ihrem Sturz-Drama bei der WM in London auf der Bahn zurück. Die 25-Jährige verpasste ihren beim Saisonauftakt in Doha aufgestellten deutschen Rekord über 3000 Meter Hindernis nur um 15 Hundertstelsekunden. In 9:15,85 Minuten belegte Krause den sechsten Platz, für den es immerhin noch 4000 Dollar gab.

Die 50 000 Dollar für den Sieg strich Olympiasiegerin Ruth Jebet aus Bahrein ein, die der hochkarätigen Konkurrenz in 8:55,29 Minuten keine Chance ließ. Dahinter folgten die Kenianerinnen Beatrice Chepkoech und Norah Jeruto. Weltmeisterin Emma Coburn (USA) musste sich mit Rang vier begnügen.

Einen ganz schwachen Tag erwischte Hochspringer Mateusz Przybylko. Der Leverkusener schaffte nur 2,20 Meter und wurde Neunter. Weltmeister Mutaz Essa Barshim aus Katar siegte mit 2,33 Metern. Eine Niederlage musste Sprint-Weltmeister Justin Gatlin (USA) einstecken. Beim Sieg des Briten Chijindu Ujah (9,97) blieb ihm über 100 Meter in 10,04 Sekunden nur der vierte Platz.

Im Stabhochsprung riss die einmalige Siegesserie des Franzosen Renaud Lavillenie, der zuvor in allen sieben Jahren den Jackpot in dieser Disziplin gewonnen hatte. Lavillenie legte bei seiner Einstiegshöhe von 5,63 Metern einen Salto Nullo hin. Der Amerikaner Sam Kendricks siegte mit 5,87 Metern.

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