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Springreiten : Keine Verschnaufpause für Wulschner

vom
Aus der Onlineredaktion

Vorige Woche beim Global Jumping Berlin, heute schon beim CSI** in Verden

svz.de von
erstellt am 03.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Holger Wulschner aus Passin und Heiko Schmidt aus Neu Benthen werden ab heute Mecklenburg-Vorpommern auf dem CSI** Verden International vertreten. Wulschner lässt BSC Skipper für eine kurze Turnierpause zu Hause. Das Paar hatte beim Global Jumping Berlin ein wenig Pech. Vor vollen Rängen im Sommergarten unter dem Funkturm trat sich BSC Skipper in der Kombination ein Eisen ab und kam dadurch beim zweiten Sprung, einem riesigen Oxer, ins straucheln. Der Reiter aus Groß Viegeln konnte sich nicht für das Championat der DKB am Sonntag qualifizieren.

Er trat die Reise nach Verden mit BSC Cavity, Eline und Lütt Beek Akkita an. Nicht dabei die noch in der Pferdeliste aufgeführte Catch Me T. „Wir haben viel Zeit und Geduld in die Stute gesteckt. Nun kamen die Erfolge, aber dann kommen natürlich auch Kaufinteressenten. Der Besitzer hat Catch Me T ins Ausland verkauft. Aber ich wünsche dem neuen Reiter viel Erfolg mit dem Pferd“, sagt ein sichtlich ergriffener Holger Wulschner noch auf der Pressekonferenz vor dem CSI5* in Berlin.

Heiko Schmidt wird seinen Erfolgshengst Chap und Chaleen auf dem Turnier satteln. 84 Reiterinnen und Reiter aus 21 Nationen werden in Verden erwartet. Das deutsche Aufgebot ist insgesamt sehr ausgeglichen und zwar sowohl im Springen, als auch in der Dressur: 52 Reiterinnen und Reiter erhielten die Startgenehmigung für das CSI, sechs Kandidaten treten im CDI an. Im Reiterstadion sind darunter Promis wie Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Hamburg), Carsten-Otto Nagel (Wedel) oder auch die sechsmalige deutsche Meisterin Eva Bitter (Bad Essen). Toni Hassmann (Münster) und Katrin Eckermann (Füchtorf) zählen zum deutschen Aufgebot. Verden International ist in den Hauptprüfungen in Springen und Dressur mit rund 88 000 Euro Preisgeld dotiert.


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