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Nun gegen Belgien : Hockey-Herren als Gruppenerste im Halbfinale

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Deutschlands Hockey-Herren haben ihr erstes Etappenziel bei der EM in Amsterdam erreicht. Sie ziehen als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Gegner ist Belgien nach einem folgenschweren Patzer gegen Spanien.

svz.de von
erstellt am 23.Aug.2017 | 21:33 Uhr

Die deutschen Hockey-Herren haben als Gruppensieger das Halbfinale der Europameisterschaft in Amsterdam erreicht und kämpfen gegen Belgien um den Einzug ins Endspiel.

Die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Kermas sicherte sich durch ein 7:3 über Außenseiter Polen den Sieg in der Gruppe B vor England. Da Belgien, am Montag noch 5:0-Triumphator über die Niederlande, völlig überraschend gegen Spanien 0:2 patzte, zog das Oranje-Team durch eine 6:0-Gala über Österreich mit dem besseren Torverhältnis noch vorbei. Deutschland trifft dadurch am Freitag (17.00 Uhr) auf die Belgier, danach fordert England Titelverteidiger Niederlande (20.00) heraus.

«Ob wir nun im Halbfinale auf Belgien oder Holland treffen, macht keinen großen Unterschied. Das sind beides Top-Gegner. Aber wenn meine Spieler heute etwas unzufrieden sind, kann das für Freitag nur positiv sein», sagte Kermas. Er sei nicht unzufrieden, aber eine klare Steigerung sei nötig. «Wir wollten mit einem guten Gefühl ins Halbfinale gehen. Das ist uns zwar nicht zu 100 Prozent gelungen, aber für ein 7:3 müssen wir uns auch nicht entschuldigen.»

Bei großer Mittagshitze ließen es die Vize-Europameister zunächst ruhig, aber kontrolliert angehen. Nach rascher 3:0-Führung (21.) durch Lukas Windfeder, Marco Miltkau und Niklas Wellen ließen sie aber zwei polnische Chancen zu - schon stand es nur noch 3:2 zur Pause. Während Jubilar Christopher Rühr in seinem 100. Länderspiel per Siebenmeter an der Latte scheiterte, sorgten Wellen, Miltkau, Dieter Linnekogel und Tobias Hauke noch für den ständesgemäßen Sieg.

Kermas ließ in der zweiten Halbzeit auch die Überzahlvariante mit Abwehrchef Martin Häner im Tor proben, was zum dritten Gegentreffer führte. Allerdings war der deutsche Druck dadurch auch so groß, dass auch vorne weitere Tore fielen. «Dieses taktische Mittel muss man auch mal unter Wettbewerbsbedingungen testen», erklärte der Coach.

EM-Eventseite Herren auf hockey.de

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