Umstrittenes Turnier : Golfstar Woods verzichtet auf Millionengage in Saudi-Arabien

Tiger Woods wird nicht in Saudi-Arabien am Start sein. /AP/dpa
Tiger Woods wird nicht in Saudi-Arabien am Start sein. /AP/dpa

Golf-Superstar Tiger Woods wird trotz einer lukrativen Millionen-Antrittsprämie erneut nicht beim umstrittenen Golf-Turnier Ende Januar 2020 in Saudi-Arabien starten.

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04. Dezember 2019, 11:24 Uhr

«Ich möchte einfach nicht rübergehen. Es ist eine lange Reise», sagte Woods dem amerikanischen Sender ESPN am Dienstagabend am Rande der Hero World Challenge in Nassau auf den Bahamas.

Laut dem Medienbericht sollen dem 43-Jährigen für eine Teilnahme im Golfstaat drei Millionen US-Dollar geboten worden sein. Bereits bei der Turnierpremiere in diesem Jahr hatte der 15-malige Major-Sieger aus Kalifornien trotz einer angebotenen Rekordgage auf einen Start verzichtet.

Das islamisch-konservative Saudi-Arabien wird vor allem von Menschenrechtsaktivisten kritisiert. Besonders seit dem Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul im Herbst 2018 steht das Königreich im Fokus. Auch die European Tour als Veranstalter erntete für das neu installierte Event Kritik.

«Ich verstehe die Politik dahinter. Aber der Golfsport kann auch viel dort heilen und verbessern», sagte Woods und zeigte Verständnis für die Teilnahme anderer namhafter Golfprofis an der mit 3,5 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung in der Projektstadt King Abdullah Economic City. Unter anderen stehen Vorjahressieger Dustin Johnson und Phil Mickelson am Start. Der Nordire Rory McIlroy fehlt dagegen.

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