DEL : Adler Mannheim stoppen DEG - München verliert knapp

Berlin verlor beim Tabellenletzten Iserlohn Roosters mit 2:5. /dpa
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Berlin verlor beim Tabellenletzten Iserlohn Roosters mit 2:5. /dpa

Der EHC Red Bull München büßt ein wenig von seinem Vorsprung an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga ein. Denn Straubing bestätigt seine überzeugende Saison. Mannheim stoppt die DEG kurz nach dem Prestigeerfolg im Derby.

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05. Januar 2020, 19:52 Uhr

Die Düsseldorfer EG hat den Schwung aus dem Sieg im rheinischen Eishockey-Derby nicht für einen Erfolg gegen den deutschen Meister Adler Mannheim genutzt. Zwei Tage nach dem 2:1 gegen die Kölner Haie unterlag das Team von Trainer Harold Kreis den Mannheimern 1:3 (1:0, 0:1, 0:2).

Mit zwei schnellen Toren gleich zu Beginn des Schlussdrittels entschieden die Adler die Partie und sicherten sich anders als München am Sonntag einen Sieg.

Mark Katic und Borna Rendulic waren binnen 14 Sekunden in der 41. Minute die beiden Torschützen für den Tabellendritten aus Mannheim. Rendulic hatte erst in der Schlussminute des zweiten Drittels in Überzahl die Führung der Düsseldorfer durch Maximilian Kammerer (17. Minute) ausgeglichen. Der Nationalstürmer hatte am Freitagabend in Köln den Siegtreffer für die ersatzgeschwächte DEG geschossen.

«Wenn man vorne ist und dann verliert, ist das sehr ärgerlich», sagte der erneut gute Düsseldorfer Nationaltorhüter Mathias Niederberger bei MagentaSport. Die DEG verpasste einen weiteren wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze. Köln tritt erst am Montag gegen Krefeld wieder an.

Mannheim (69 Zähler) machte zwei Punkte auf Tabellenführer München (78) gut. Der EHC musste sich nach einer spannenden Schlussphase den Grizzlys Wolfsburg 4:5 (0:0, 3:2, 1:2) nach Penaltyschießen geschlagen geben. Straubing bestätigte mit dem 3:2 (1:1, 2:0, 0:1) gegen die Augsburger Panther seine starke Saison (70 Punkte).

Nach einem missglückten Auftakt verlor der Tabellenvierte Eisbären Berlin 2:5 (0:4, 1:0, 1:1) beim Tabellenletzten Iserlohn Roosters. Nach zwei Gegentoren binnen weniger Sekunden wechselten die Berliner schon nach zweieinhalb Minuten den Torhüter. Doch auch Sebastian Dahm anstelle von Neuzugang Justin Pogge konnte nur zwei Tage nach dem 4:3 gegen München nicht verhindern, dass die Berliner schon nach gut sieben Minuten 0:4 zurücklagen.

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