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13. Dezember 2017 | 14:03 Uhr

Auszeichnung : Ehre für Rostocks Goalballer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Verein RGC Hansa ist ab sofort paralympischer Trainingsstützpunkt. Strukturausbau wird angestrebt. #wirkoennenrichtig

von
erstellt am 15.Jan.2017 | 08:00 Uhr

Der Rostocker Goalballclub (RGC) Hansa kann einen großen Erfolg feiern: Die Hansestadt ist jetzt paralympischer Trainingsstützpunkt im Goalball. Der Deutsche Behindertensportverband hat die Bewerbung für den Olympiazyklus 2017 bis 2020 angenommen. Damit ist Rostock nach Marburg erst der zweite bundesweite Stützpunkt für Goalball.

„Wir haben in den zurückliegenden drei Jahren hart gearbeitet und gemeinsam mit unseren Partnern wie zum Beispiel dem Dachverband für die Behinderten- und Rehasportvereine in Mecklenburg-Vorpommern (VBRS – d. Red.) oder dem FC Hansa, einen tollen Strukturaufbau angeschoben“, erklärte Vorstandsvorsitzender und Spieler Reno Tiede.

Trotz der großen Freude und Ehre mahnt er zur Besonnenheit: „Es ist erst einmal nur ein Titel, der auf dem Papier steht. Es liegt nun an uns, das Ganze mit Leben zu füllen. Die bestehenden Partnerschaften müssen vertieft und neue aufgebaut werden. Zudem würden wir uns über jede helfende Hand freuen.“ Im Herbst des vergangenen Jahres bewarben sich die Rostocker um den Trainingsstützpunkt und bekamen nun die Zusage.

Der RGC-Vorsitzende möchte vor allem erreichen, dass die Strukturen im Goalball insbesondere in Nord- und Ostdeutschland ausgebaut werden. „Wir wollen nicht, dass dies mit dem RGC verbunden ist, sondern das komplette Einzugsgebiet erfasst. In Trainingslagern wollen wir dann talentierte Spieler gewinnen und ihnen auf diese Weise eine andere Möglichkeit zur Förderung anbieten“, erläutert Tiede.

Im Laufe dieses Jahres soll außerdem die neue Halle an der Christophorusschule fertig gestellt werden. Diese wird speziell auf Goalball ausgerichtet sein.

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