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Sportler aus MV bei den Paralympics : Die ersten zwei Runden „Anschlag“ gefahren

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das deutsche Tandem-Duo mit Stefan Nimke und Kai Kruse bereitet sich auf die 1000 Meter vor.

von
erstellt am 10.Sep.2016 | 09:00 Uhr

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf: Das deutsche Tandem-Duo mit Pilot Stefan Nimke (Schwerin) und seinem stark sehbehinderten Hintermann Kai Kruse, hat am Donnerstag nach seinem Start-Debüt bei den Paralympics in Rio auf der ungewohnten 4000-Meter-Verfolgungsdistanz gleich wieder umgeschaltet auf Vorbereitungsmodus. Denn schon morgen kommt ihre eigentliche Herausforderung dieser Spiele: die 1000 Meter. In der um 11.25 Uhr Ortszeit (16.25 Uhr/ MESZ) beginnenden Konkurrenz gehen sie als neuntes der zwölf Duos auf die Bahn. Und da sollten sie unbedingt die Führung übernehmen. Weil die letzten fünf Starter in umgekehrter Reihenfolge des diesjährigen WM-Einlaufes starten, folgen nach den WM-Vierten, die seinerzeit trotz deutschen Rekordes (1:02,499 min) Edelmetall verpassten, die drei WM-Medaillengewinner. Und so heißt es: vorlegen und dann hoffen und bangen…

Nervös sind Nimke/Kruse deshalb nicht. Selbst ihren 4000-m-Start brachten sie cool über die Bahn. „Wir sind die ersten zwei Runden Anschlag – also voll – gefahren und haben es dann rollen lassen. Das lief ganz ordentlich. Immerhin lagen wir in den ersten vier Runden jeweils auf Platz eins“, meldete sich Stefan gestern und warf gleich einen Blick voraus: „Heute fahren wir wieder ’n bissl Straße, Samstag gibt’s noch ’ne Vorbelastung auf der Bahn. Und dann muss es Sonntag passen.“

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