EM-Kandidatur : DFB sieht sich durch WM-Vergabe an Amerika ermutigt

Mexiko, USA und Kanada erhalten den Zuschlag für die Fußball-WM 2026. /AP
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Mexiko, USA und Kanada erhalten den Zuschlag für die Fußball-WM 2026. /AP

Der Deutsche Fußball-Bund sieht sich durch die WM-Vergabe an die USA, Kanada und Mexiko in seiner eigenen Kandidatur für die Europameisterschaft 2024 bestärkt.

svz.de von
13. Juni 2018, 15:13 Uhr

«Das Votum für die Gemeinschaftsbewerbung USA, Kanada und Mexiko kann man als Zeichen werten, dass die große Mehrheit der Verbände auf Nachhaltigkeit großen Wert legt», sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel nach dem FIFA-Kongress in Moskau der Deutschen Presse-Agentur.

Die Verbände hätten in ihrer Wahl des Amerika-Trios zum Ausdruck gebracht, «dass Stadien, Verkehrsinfrastruktur und Übernachtungskapazitäten gegeben sein sollten, um Eingriffe in Natur und hohe Investitionskosten zu vermeiden», erklärte das deutsche Mitglied im Council des Weltverbands. «Dieses Konzept verfolgen wir auch mit unserer Bewerbung für die Euro 2024. Insofern ist das Ergebnis der FIFA-Entscheidung auch Ermutigung für uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.» Der DFB bewirbt sich um die EM in sechs Jahren. Einziger Kontrahent bei der Vergabe im September ist die Türkei.

Die USA, Kanada und Mexiko hatten sich mit großer Mehrheit gegen Außenseiter Marokko durchgesetzt. «Afrika sollte mit einer gemeinsamen Bewerbung mehrerer Verbände erneut antreten», twitterte Grindel.

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