«Indoor Hockey World Cup 2018» : Deutsche Hockey-Teams nehmen Kurs aufs WM-Viertelfinale

Christopher Rühr (l-r), Ferdinand Weinke und Mats Grambusch klatschen nach einem weiteren Treffer gegen Kasachstan ab.  
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Christopher Rühr (l-r), Ferdinand Weinke und Mats Grambusch klatschen nach einem weiteren Treffer gegen Kasachstan ab.  

Die zum Favoritenkreis zählenden deutschen Hockey-Teams steuern bei der Hallen-WM in Berlin auf Viertelfinalkurs. Die deutschen Damen feiern zum Auftakt zwei klare Siege. Und die Herren verpassen gleich in ihrem ersten Match nur knapp den WM-Rekordsieg.

svz.de von
07. Februar 2018, 21:48 Uhr

Die mitfavorisierten deutschen Hockey-Teams haben bei der Hallen-WM in Berlin Kurs auf das Viertelfinale genommen.

Die DHB-Damen feierten zum Vorrunden-Auftakt mit 8:1 (3:1) über Russland und 12:0 (4:0) gegen Namibia zwei klare Siege. Die Herren des Gastgebers sorgten für ein 15:0 (11:0)-Schützenfest über Kasachstan und bezwangen am Abend auch die starken Australier sicher 7:1 (3:1). Der Kölner Christopher Rühr war gegen Kasachstan mit vier Treffern bester Torjäger der Deutschen, die ihren WM-Rekordsieg von 2011 (18:0 gegen Namibia) knapp verpassten. Gegen die Australier war erneut Rühr erfolgreichster Schütze vor Marco Miltkau (3).

«Wir müssen nach der kurzen Einspielzeit in den Spielen die Form fürs Viertelfinale finden», monierte Spielführerin Janne Müller-Wieland trotz des ordentlichen Starts. Bei den Damen, die wie ihre männlichen Kollegen angetreten sind, den Titel nach Deutschland zurückzuholen, hakte es nach nur zwei Tagen Vorbereitung jeweils zu Beginn der beiden Matches. Dem 0:1-Rückstand gegen Russland ließen die Deutschen acht Treffer folgen, wobei die Hamburgerinnen Viktoria Huse und Franzisca Hauke jeweils zwei Treffer zum Sieg beitrugen.

Im Abendspiel wurde es dann sogar zweistellig. Allerdings dauerte es auch in dieser Partie, bis das deutsche Spiel so richtig auf Touren kam. Dann fielen die Tore gegen den Außenseiter aus Namibia jedoch oft Schlag auf Schlag. Nike Lorenz, Luisa Steindor und erneut Huse waren in der einseitigen Begegnung je zweimal erfolgreich. Für die Damen geht es am Donnerstag gegen die Ukraine und Tschechien weiter, die Herren treffen auf Tschechien und Polen.

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