Norddeutsches Sportfest der Vielfalt : Dem Namen alle Ehre gemacht

Die Rollstuhlfechter ermittelten beim Sportfest der Vielfalt ihre neuen Landesmeister. Fotos: Hagen bischoff (3)
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Die Rollstuhlfechter ermittelten beim Sportfest der Vielfalt ihre neuen Landesmeister. Fotos: Hagen bischoff (3)

Norddeutsches Sportfest der Vielfalt hatte auch bei seiner 26. Auflage am Wochenende in Schwerin wieder einiges zu bieten

svz.de von
22. Mai 2017, 12:00 Uhr

Das mittlerweile 26. Norddeutsche Sportfest der Vielfalt machte am Sonnabend in und auf den Sportanlagen des Schweriner Lambrechtsgrunds seinem Namen wieder alle Ehre. Vielfalt – darauf setzte der Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommerns (VBRS MV) auch in diesem Jahr wieder. Ob Fechten, Rollstuhlbasketball, Tischtennis, Judo, Schießen, Elektro-Rollstuhl-Hockey oder Boccia – das sportliche Angebot konnte sich sehen lassen.

Und so wurde überall gekämpft, gepasst, geworfen, gefochten und vor allen Dingen gelacht. Bei aller Rivalität stand natürlich der Spaß am Sport im Vordergrund. Behinderte und nichtbehinderte Menschen sollten zusammengebracht werden. „Organisatorisch hat alles super geklappt und ich denke auch, dass wir ein schönes Sportfest für die Teilnehmer und die Anwesenden auf die Beine gestellt haben“, war Dr. Monika Knauer, Geschäftsführerin des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport MV, zufrieden. Wer selbst nicht bei den zahlreichen Turnieren gestartet ist, der hatte zumindest aber die Möglichkeit, einige Mitmachangebote wahrzunehmen.

Gleichzeitig lud das Sanitätshaus Stolle zum 3. Spendenlauf. Hatten sich zehn Teilnehmer für eine Schule oder einen Verein angemeldet, kam ein Los in die Lostrommel, für je zehn weitere Teilnehmer ein weiteres Los. Je mehr Teilnehmer ein Verein oder eine Schule aufbot, umso größer war die Wahrscheinlichkeit, den Spendentopf für sich zu beanspruchen. Am Ende freuten sich die Senioren des Argus Vereins sowie das Förderzentrum „Sehen“ Neukloster als Schule über eine stattliche Spende.

Bei aller Freude über eine gelungene Veranstaltung, gab es auch dieses Mal einige verbesserungswürdige Dinge. Das weiß auch die VBRS-Chefin: „Das Sportfest ist zwar schon gefestigt, muss allerdings noch weiter wachsen. Über noch mehr Zuschauer würden wir uns als Veranstalter natürlich auch freuen. Vielleicht müssen wir noch früher auf das Sportfest aufmerksam machen.“

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