Fussball : Da werden Erinnerungen wach

Das Hinspiel zwischen dem MSV Pampow und dem FC Mecklenburg Schwerin endete vor 1023 Zuschauern mit einem 1:1 unentschieden.
Das Hinspiel zwischen dem MSV Pampow und dem FC Mecklenburg Schwerin endete vor 1023 Zuschauern mit einem 1:1 unentschieden.

Ein Verbandsliga-Derby zwischen Schwerin und Pampow am vorletzten Spieltag gab es vor drei Jahren schon einmal...

svz.de von
16. Mai 2019, 15:42 Uhr

Es ist der vorletzte Spieltag in der Verbandsliga. Schwerin spielt gegen Pampow. Derby-Zeit. Über 1 000 Zuschauer werden erwartet – und Schwerin darf sich keinen Ausrutscher mehr im Kampf um den Titel erlauben. Moment, Schwerin? Der MSV Pampow führt doch gerade die Tabelle an. Sicher, aber in der Saison 2015/16 trafen der FC Mecklenburg Schwerin und der MSV Pampow schon einmal am vorletzten Verbandsliga-Spieltag aufeinander. Pampow damals Fünfter, Schwerin Erster.

Am Sonnabend ist wieder Derby-Zeit – und es ist wieder der vorletzte Spieltag. Und erneut rangiert eine Mannschaft auf Platz fünf und eine am Platz an der Sonne. Nur dieses Mal will der MSV die Meisterschaft klar machen und Schwerin könnte als Spielverderber fungieren. „Ich hatte es schon einmal gesagt, das Restprogramm spricht nicht so sehr für uns. Wir wollen Meister werden, daher müssen wir gewinnen“, sagt Pampows Trainer Ronny Stamer, der auch davon spricht, dass es der Tabellenführer allerdings noch selbst in der Hand hat und im Prinzip „nur“ seine Hausaufgaben erledigen muss. Einfach wird das für die Westmecklenburger aber nicht. „Der FC Mecklenburg würde uns bestimmt gern ärgern“, so Stamer weiter. Schwerins Trainer Stefan Lau hält allerdings dagegen: „Spielverderber sein ist nicht unsere Motivation. Wir wollen gern am Ende 60 Punkte holen. Das hat der Verein auch noch nicht so oft geschafft und das geht nur, wenn wir die beiden verbleibenden Spiele gewinnen.“ In einer Sache sind sich beide Trainer aber einig. Viel wird im Duell der Ortsrivalen vom Matchglück abhängen.

Wenn am Sonnabend der Anpfiff um 14 Uhr ertönt, dann ist es auch eine Begegnung zwischen Jung und „Alt“. „Die Erfahrung spricht für uns, wir müssen clever sein. Aber auch fleißig, weil Schwerin mit seiner jungen Mannschaft vielleicht läuferisch uns einen Tick voraus ist“, erklärt Pampows Coach Ronny Stamer. „Wir wissen, wie Pampow spielt und was auf uns zukommt“, so FCM-Trainer Lau.

Beide Trainer werden ihre Mannschaften punktgenau einstellen, so viel ist sicher. Die Zuschauer im Sportpark Lankow können sich auf eine intensive und mit großer Wahrscheinlichkeit spannende Partie freuen.

In der Saison 2015/16 ging endete das Derby übrigens mit einem 0:0. Schwerin gewann anschließend am letzten Spieltag gegen Güstrow, feierte die Meisterschaft und stieg in die Oberliga auf. Pampow ist der Aufstieg schon sicher, die Meisterschaft aber noch nicht. Am letzten Spieltag wartet ebenfalls der Güstrower SC. Die Geschichte könnte sich also wiederholen. Ein 0:0 dagegen könnte für den MSV am Ende aber zu wenig sein – es sei denn, die SG Aufbau Boizenburg leistet noch ein wenig Schützenhilfe.

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