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17. Dezember 2017 | 13:13 Uhr

Profiboxen : Brähmer im WM-Modus

vom

Erst als Trainer mit Tyron Zeuge, im Februar als Boxer

svz.de von
erstellt am 27.Okt.2016 | 12:00 Uhr

In Sachen WM-Kämpfe geht es für Jürgen Brähmer Schlag auf Schlag – in dem Fall  nicht boxerisch, sondern zeitlich gemeint. Vor knapp vier Wochen hatte der 38-Jährige in Neubrandenburg seine Titelverteidigung gegen Nathan Cleverly (Wales) verletzungsbedingt aufgeben müssen. Doch schon nächste Woche Sonnabend geht es für ihn erneut um eine WM, diesmal allerdings in der Ecke von Tyron Zeuge, den er seit Jahresbeginn gemeinsam mit seinem „Spannemann“ Conny Mittermeier trainiert.

Supermittelgewichtler Zeuge will am 5. November in der MBS Arena Potsdam (live ab 22.20 Uhr in Sat.1) im zweiten Versuch Giovanni de Carolis (Ita) vom WM-Thron der WBA stoßen, nachdem ihm das im Juli in Berlin im ersten Anlauf, als er sich sechs Runden lang mit Muskelfaserriss in der Schulter durchschleppen musste, noch misslang.

Brähmer ist überzeugt, dass der Thronwechsel diesmal klappt. „Tyron ist noch stärker als im Juli, das  bestätigen uns auch unsere Sparringspartner, die wir schon vor dem ersten Duell mit de Carolis hier hatten“, sagt  der   Zeuge-Coach, der nach eigenen  Angaben als Trainer am Ring unter der gleichen Spannung steht wie als Boxer im Ring.   „Der Unterschied ist: Als Trainer kannst du nichts mehr machen. Der da oben muss umsetzen, was  im Training erarbeitet wurde. Er muss es richten, auswechseln kannst du ihn nicht. Das ist schwer zu verkraften, aber auch sehr interessant.“

Neben der Trainerarbeit hat Ex-Weltmeister Brähmer aber auch sein eigenes Rematch gegen Cleverly fest im Fokus. Der Muskelfaserriss nahe dem linken Ellenbogen ist nach wie vor täglich in Behandlung, „aber ich trainiere auch schon mit dem Arm, nur noch keine explosiven Bewegungen“.

Für sein eigenes Übungspensum  wählt er die Zeiten vor oder nach dem Zeuge-Training. „Man muss sich auf eines konzentrieren, sonst macht man beides nicht richtig.“

Alles in allem sieht sich der Altmeister auf einem guten Weg. „Für den  Rückkampf nehmen wir Kurs auf Ende Februar, vielleicht Anfang März.“ Stattfinden soll der Kampf in MV, womöglich in Rostock.

Karten für die Potsdamer Box-Nacht am 5. November sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie an der Abendkasse erhältlich.

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