„Ziel ist das große Finale“

Tobias  Wächter
Tobias Wächter

Schweriner Tobias Wächter startet heute Nacht bei der Bahnrad-WM in Kolumbien im Keirin

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26. Februar 2014, 14:32 Uhr

Wenn in Norddeutschland heute Nacht fast alles schläft, schlägt für den Schweriner Tobias Wächter die vielleicht schon wichtigste Stunde dieses Jahres. Bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft im kolumbianischien Cali stehen zwischen 0 und 4 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Wettbewerbe im Keirin an. Und nach Platz 10 vor einem Jahr in Minsk hat der 25-Jährige ehrgeizige Ziele: „Das Training lief zufriedenstellend, wenn ich auch mit ein paar muskulären Problemen hier angereist bin, die sich nun aber gegeben haben. Mein Trainer Ronald Grimm war auf jeden Fall zufrieden mit den Zeiten, die ich hier im Training abgeliefert habe. Ebenso Bundestrainer Detlef Uibel ist zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe mir mindestens das große Finale im Keirin vorgenommen, was Platz 1-6 bedeutet. Letztes Jahr fuhr ich nur um Platz 7-12. Das soll dieses Jahr auf jeden Fall anders sein. Gerade nach den Erfolgen bei den vergangenen Weltcups. Selbstverständlich schiele ich auch auf eine Medaille und ich werde alles daran setzen, diese mit nach Hause zu bringen“, schrieb er gestern per E-Mail aus Südamerika.

Der gebürtige Düsseldorfer weiß aber auch: „Was die Konkurrenz angeht, ist diese gerade mit Maximilian Levy auch teamintern nicht gerade klein. Auch mit dem Franzosen Francois Pervis muss man nach seinem Sieg in Manchester und Weltrekord in Agusacalientes über 1000 m rechnen. Ebenso sind die Griechen und auch die Kolumbianer im eigenen Land immer für eine Überraschung gut.“

Da die deutschen Kurzbahn-Athleten bereits seit einer Woche in Cali sind, konnten sie sich bestens auf die Bedingungen einstellen: „Wir haben immer mindestens 25 Grad. Ab und an regnet es mal, was probematisch werden kann, da die Bahn nur überdacht ist, an der Seite aber offen. Und dazu ist das Dach auch noch undicht und es tropft auf die Bahn.“



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