zur Navigation springen

Boxen mit Jürgen Brähmer : Walk-In mit Trainingspartner

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Rapper „Kontra-K“ singt am 12. März in Neubrandenburg für Jürgen Brähmer.

von
erstellt am 24.Feb.2016 | 21:00 Uhr

„Erfolg ist kein Glück – sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiß und Tränen – das Leben zahlt alles mal zurück.“ Dies ist eine Textzeile aus dem Song „Erfolg ist kein Glück“ des Rappers Kontra-K. Ein Lied wie gemacht für Jürgen Brähmer. Der Weltmeister im Halbschwergewicht musste sich seinen Erfolg immer hart erarbeiten, sich sein Glück erkämpfen. Geschenkt bekam er nichts. Am 12. März steht Jürgen Brähmer vor einer weiteren harten Aufgabe. In Neubrandenburg (ab 22:30 live in Sat.1) trifft er auf Ex-Europameister Eduard Gutknecht.

Für seinen Einmarsch hat sich Brähmer etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Der Rapper Kontra-K wird den amtierenden WBA-Titelträger zum Ring begleiten und dabei seinen Hit „Erfolg ist kein Glück“ im Neubrandenburger Jahnsportforum live performen. „Dieses Lied gefällt mir richtig gut. Gute Musik, starker Text – der richtige Song für einen Walk-In“, sagt Brähmer.

Kontra-K, der mit bürgerlichem Namen Max heißt, ist begeistert und freut sich auf seinen Auftritt: „Jürgen bei seinem WM-Kampf in den Ring begleiten zu dürfen, ist eine große Ehre für mich.“ Max trainiert zurzeit bei Brähmer, um sich für eine anstehende Tournee in Form zu bringen.

Der Kampfsportfan und ehemalige Amateurboxer wird in Kürze sein neues Album veröffentlichen. Sein Ziel: Platz eins der deutschen Charts. Das Vorgängeralbum „Aus dem Schatten ins Licht“ schaffte es mit knapp 100 000 verkauften Einheiten auf Platz zwei der Charts.

Brähmer befindet sich momentan in den letzten Zügen der Vorbereitung auf seinen kommenden WM-Fight. In seiner Heimatstadt Schwerin stehen noch etliche harte Sparringsrunden auf dem Programm. Ähnlich wie bei Gegner Eduard Gutknecht, der auf Revanche sinnt. Vor drei Jahren nahm ihm Brähmer in Berlin in einem engen Kampf den EM-Titel ab. Für den Gifhorner dürfte es die letzte Chance auf einen WM-Titel sein. Ein spannendes deutsches Duell steht an – Ausgang offen.

Eines dürfte sicher sein: Am 12. März wird in der ausverkauften „Hölle“ Jahnsportforum nicht der „Glücklichere“ den WM-Titel mit nach Hause nehmen…

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen