Boxen : Topfit und guter Dinge

Artem Harutyunyan mit seinem Coach Michael Timm.
Artem Harutyunyan mit seinem Coach Michael Timm.

Artem Harutyunyan brennt auf den ersten Einsatz in der neuen APB-Serie morgen gegen den Litauer Petrauskas

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26. Juni 2015, 12:00 Uhr

Endlich! Das hat sich Schwerins Vorzeigeboxer Artem Harutyunyan in den vergangenen Tagen immer wieder gesagt. Gut eine Woche nach dem ebenso überzeugenden wie erfolgreichen APB-Debüt seines Trainingskumpels Araik Marutjan im Weltergewicht gegen den Iraner Amin Ghazemi Pour kann nun endlich auch der Vizeweltmeister der Premierensaison im Halbweltergewicht in die zweite Saison der Profiserie des olympischen Weltboxverbandes AIBA einsteigen. Gegen den Litauer Evaldas Petrauskas steigt er morgen in Manerba del Garda, einer 5000-Seelen-Gemeinde am Südwestufer des Gardasees, eine Autostunde von Verona entfernt, in das Achterturnier des 64-Kilo-Limits ein. Da winken – wie in den anderen Gewichtsklassen – neben Titelehren auch Olympiatickets für die Spiele in Rio 2016 für die besten zwei.

Bereits am Mittwoch flogen Artem und sein Trainer Michael Timm nach Italien, wo beide – gebucht und bezahlt von der AIBA – im Hotel Porto Torchio logieren, gelegen direkt am Ufer des Gardasees und unweit der Halle, in der morgen Abend gegen 22 Uhr das Acht-Runden-Duell gegen Petrauskas steigen wird.

Verdient hat sich das Schweriner Duo diesen kleinen Luxus allemal, denn: „Wir haben die vergangenen drei Wochen (eigentlich sollte der Kampf am 5. Juni ausgetragen werden – d. A.) gut überbrückt“, so Schwerins Chefcoach Timm, der sogar noch kurzfristig den geplanten Einsatz an der Seite seines Starter-Quartetts bei den Europaspielen in Baku abgesagt hatte.

„Gut überbrückt“ aus dem Sprachgebrauch eines Boxtrainers ins Hochdeutsche übertragen, heißt nichts anderes als: ordentlich rangeklotzt. Für eine nochmalige einwöchige Sparringsphase wurden extra zwei russische Faustkämpfer nach Schwerin geholt, an denen sich Artem noch einmal richtig abarbeiten konnte.

Offenbar mit Erfolg. „Ich fühle mich topfit und bin guter Dinge, dass der Auftakt am Samstag gelingt“, sagt der 24-Jährige voller Zuversicht.

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