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Stabhochsprung : Strutz mit Norm für Hallen-EM

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schwerinerin gewinnt mit 4,50 m Stabhoch-Gold bei norddeutschen Hallenmeisterschaften und klettert in der Bestenliste auf Platz 2

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erstellt am 03.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Martina Strutz vom Schweriner SC hat aus regionaler Sicht für das Glanzlicht bei den norddeutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten am Wochenende in Berlin gesorgt. Die Vizeweltmeisterin von 2011 entschied die Stabhochsprung-Konkurrenz der Frauen mit 4,50 m für sich. Zugleich übertraf die 33-Jährige damit die vom DLV gesetzte Norm für die Hallen-Europameisterschaften in Prag (6. bis 8. März) um 5 Zentimeter und steht nun zusammen mit Victoria von Eynatten (Leverkusen) auf Rang zwei der deutschen Jahresbestenliste hinter Katharina Bauer (ebenfalls Leverkusen), für die 4,60 m zu Buche stehen.

„Im Training hat sich angedeutet, dass noch mehr geht. Aber nach sieben Monaten Wettkampfpause muss man sich erst wieder an die Abläufe gewöhnen“, sagte der Schützling von Trainer Thomas Schuldt nach dem erst zweiten Wettkampf seit dem Comeback und der Rückkehr zum SSC. Die beiden großen Ziele der deutschen Ex-Rekordhalterin (4,80 m) sind die WM 2015 in Peking (22. bis 30. August) und dann natürlich die Olympischen Spiele 2016 in Rio. Auf dem Weg dahin wäre die Hallen-EM nur eine Zwischenetappe. „Wenn die Hallen-EM in unseren Plan passt – okay. Aber unser Training ist ganz klar auf den Sommer ausgerichtet“, sagt Martina Strutz, die sich am Freitag beim Meeting in Potsdam erneut der Konkurrenz stellen wird.

Neben „Strutzi“ gewann auch ihr SSC-Kollege aus der Trainingsgruppe von Thomas Schuldt, Eric Millrath, Gold. Der Zwei-Meter-Recke war im Kugelstoßen der Männer mit 17,54 m den Konkurrenten haushoch überlegen. „Nur“ Silber, dafür aber eine persönliche Bestleistung brachte das Wochenende Rico Thränert, dem dritten Vertreter der Schuldt-Truppe. Der 400-Meter-Hürden-Spezialist lief die gleichlange Flachstrecke in 47,95 s und damit um 4 Hundertstel schneller als je zuvor.

Ebenfalls Medaillen sicherten sich die SSC-Dreispringer Tobias Hell und Niklas Haase. Hell gewann bei den Männern mit 15,11 m Silber, Haase holte in der U20 mit 14,14 m Bronze.
 

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