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Volleyball : SSC vor englischer Woche

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Englische Woche – das ist für die Bundesliga-Volleyballerinnen des Schweriner SC nichts Neues. Neunmal mussten sie von Mitte Oktober bis Mitte Dezember im Rhythmus Sonnabend – Mittwoch – Sonnabend ran.

svz.de von
erstellt am 24.Jan.2014 | 11:45 Uhr

Englische Woche – das ist für die Bundesliga-Volleyballerinnen des Schweriner SC nichts Neues. Neunmal mussten sie von Mitte Oktober bis Mitte Dezember im Rhythmus Sonnabend – Mittwoch – Sonnabend ran, erst danach gab es eine Verschnaufpause. Jetzt steht erneut eine Phase mit drei Spielen in acht Tagen auf dem Programm. Aber: Im Gegensatz zum Herbst muss der SSC in dieser Woche nicht reisen, alle drei Begegnungen finden in der heimischen Arena statt.

Den Auftakt der Punktspiel-Trilogie macht morgen um 19 Uhr das Gastsspiel von Tabellenführer VC Wiesbaden. Am Mittwoch kommt dann der Köpenicker SC und am nächsten Sonnabend gibt Schlusslicht Aurubis Hamburg seine Visitenkarte in Schwerin ab. Für den SSC also eine große Chance, mit möglichst vielen Dreiern aus diesem Programm einen Riesenschritt in Richtung direkter Play-off-Qualifikation – und möglichst mindestens Rang vier – zu machen.

Die ersten Zähler könnten gleich morgen eingefahren werden. Denn mit dem VC Wiesbaden hat der amtierende deutsche Meister in dieser Saison bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit einem 3:0 im Hessischen konnte der SSC Ende Oktober den Befreiungsschlag nach dem völlig verkorksten Saisonstart landen. Zwei Wochen später gab es an gleicher Stelle ein nicht minder deutliches 3:1 im Pokal-Achtelfinale – Ergebnisse, die beim Spitzenreiter für Respekt, nicht aber für Angst vor dem derzeitigen Tabellensechsten sorgen.

„Nun kann und soll es ein besseres Resultat für uns geben“, fordert VCW-Trainer Andreas Vollmer im Pressedienst der Deutschen Volleyball-Liga. „Wir waren im Oktober und November noch nicht auf dem Niveau, um mit dem damaligen Level des SSC mithalten zu können. Nach diesen Erfahrungen wurde unser Spiel aber immer stabiler.“

Ein Trumpf für den VCW soll dabei die lange verletzt fehlende Angreiferin Ksenija Ivanovic werden. „Es ist immer eine große Motivation für uns, gegen Schwerin zu spielen“, sagt die Montenegrinerin: „Der SSC hat ein gutes Team, ich erwarte ein hartes Match. Ich hoffe, wir können unsere Erfolgsserie verlängern.“

Die Schwerinerinnen sind also gewarnt. Aber gerade vor den eigenen Fans werden sie sich bestimmt förmlich zerreißen, damit Wiesbaden dieses Vorhaben nicht gelingt.


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