Sieger aus dem Rheinland

Mit riesigen Sätzen ritt der 35-jährige Frederic Tillmann aus dem rheinischen Grevenbroich mit Qandor de Pilenie zum Sieg im 5. Mecklenburger Hallen-Derby in Neu Benthen.
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Mit riesigen Sätzen ritt der 35-jährige Frederic Tillmann aus dem rheinischen Grevenbroich mit Qandor de Pilenie zum Sieg im 5. Mecklenburger Hallen-Derby in Neu Benthen.

Frederic Tillmann aus Grevenbroich gewinnt Hallen-Derby der Springreiter in Neu Benthen

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17. März 2014, 16:42 Uhr

Beim 5. Mecklenburger Hallen-Derby auf der Reitanlage von Heiko Schmidt in Neu Benthen ging der Sieg ins Rheinland. Frederic Tillmann aus Grevenbroich siegte mit fehlerfreiem Ritt im Stechen in 45,10 Sekunden auf dem zehnjährigen Wallach Quandor de Pilenie. Damit verwies der 35-Jährige Mynou Diederichsmeier (Ahausen b. Verden) und Danthes H, die im Stechen ebenfalls fehlerfrei blieben und 46,00 Sekunden benötigten, auf den 2. Platz. Jörg Kreutzmann (Kasseburg), dritter Stechteilnehmer, kam mit 24 Strafpunkten auf den 3. Platz. Die MV-Reiter gingen leer aus. Der Beste war Ronny Sauer (Goldberg), der mit vier Fehlern im Umlauf auf Dark Dream Zwölfter wurde.

Mit Frederic Tillmann siegte der ältere Bruder von Gilbert Tillmann, der 2013 auf Hello Max überraschend Derbysieger in Hamburg wurde. In Neu Benthen war auch er auf dem erst achtjährigen Zweibrücker Hadjib am Start und belegte mit 12 Fehlern im Umlauf Rang 22. „Ich war im vorigen Jahr schon hier und habe erneut die tolle Hallen-Derbyatmosphäre erleben können“, sagte der Sieger. Und weiter: „Heiko Schmidt möchte ich ein großes Lob aussprechen, dass er uns Reitern ein solches Springen anbietet, zumal das ganze Drumherum und vor allem der Boden einfach Klasse sind. Seit dem Sieg meines Bruders Gilbert in Hamburg ist das Thema Derby bei uns zu Hause in aller Munde. Ich muss sagen, nicht nur weil ich gewonnen habe, kommen wir, trotz des langen Anfahrtsweges, im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder, weil es hier einfach Spaß macht.“

Im Großen Preis gehörte Thomas Kleis (Gadebusch) zu den sechs Teilnehmern, die den Sieg im Stechen unter sich ausmachten. Der Vorjahressieger schlug auf Questa Vittoria ein sehr hohes Tempo an, das ihm gleich am zweiten Sprung zum Verhängnis wurde. Nach einem weiteren Fehler schonte er die erfolgreiche Stute und wurde am Ende Sechster. Entschieden wurde das Springen mit dem ersten Ritt. Henry Vaske (Halen/NS) steuerte Quinaro mit kontrollierter Offensive fehlerfrei mit 31,82 Sekunden durch den Parcours.

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