Schwung vom Dresden-Spiel mitnehmen

Verwantwortung: Denise Imoudu muss wohl in den letzten  Punktspielen dieser Saison das Zuspiel übernehmen.
Verwantwortung: Denise Imoudu muss wohl in den letzten Punktspielen dieser Saison das Zuspiel übernehmen.

Schweriner Bundesliga-Volleyballerinnen müssen morgen in Stuttgart antreten /Radenkovic verletzt

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06. März 2014, 15:17 Uhr

Wer am Mittwochabend in die Schweriner Arena gekommen ist, um ein Spitzenspiel in der Volleyball-Bundesliga zu erleben, wurde absolut nicht enttäuscht. Denn die für einen Mittwoch schon fast sensationellen 1708 Zuschauer erlebten beim 2:3 (-25, 17, -23, 21, -18) des Schweriner SC gegen den Dresdner SC eine umkämpfte Partie mit einem glücklichen Sieger. Aber auch auf der Schweriner Seite hielt sich die Enttäuschung im Rahmen: Trotz der Niederlage feierten die Fans ihre Lieblinge, die gegenüber den letzten Auftritten nicht wiederzuerkennen waren. „Man könnte meinen, die ganze Mannschaft ist ausgewechselt worden. Die spielen ja ganz anders als noch vor zehn Tagen in Potsdam“, brachte es Angela Langner vom Fanclub auf den Punkt.

Auch Mannschaftskapitän Lousi Souza Ziegler konnte dem Spiel trotz des bitteren Ausgangs etwas Positives abgewinnen: „Es war insgesamt ein gutes Spiel, wenn es auch wegen der vielen Verletzungen etwas komisch war. Aber wir haben gezeigt, dass wir da sind. Wenn wir konzentriert so weiterspielen, können wir auch in den Play-offs etwas erreichen“, lautete ihr Fazit. Auch Trainer Felix Koslowski befand, dass seine Mannschaft mit der Einstellung und Leistung vom Mittwochabend keineswegs abgeschrieben werden muss im Kampf um die Titelverteidigung. Es gilt also, den Schwung vom Dresdenspiel mitzunehmen in das letzte Normalrunden-Auswärtsspiel morgen in Stuttgart.

Als Handicap könnte sich allerdings die erneute Verletzung von Danica Radenkovic erweisen, bei der die auskuriert geglaubte Wadenverletzung wieder aufgebrochen ist. Eine Röntgen-Untersuchung gestern Mittag brachte keine verwertbaren Ergebnisse, das Resultat der anschließenden MRT lag bis zum Abend noch nicht vor. Beim SSC rechnet man frühestens zum ersten Play-off-Spiel am 29. März mit einer Rückkehr der Serbin.

So liegt morgen sowie beim letzten Heim-Punktspiel am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr gegen Münster die Verantwortung für die Spielregie wohl wieder in den Händen der erst 18-jährigen Denise Imoudu.Schlimmer traf es aber den Dresdner SC: Mit Rebecca Perry zog sich die mit großem Abstand erfolgreichste Punktesammlerin der Liga (5,48 pro Satz) voraussichtlich einen Kreuzbandriss zu.


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