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Schweriner SC : „Sassi“ freute sich über ein schönes Spiel

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Dauerverletzte Volleyballerin besuchte die Begegnung des SSC mit ihrem Stammverein

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 00:34 Uhr

„Ich finde, das war ein schönes Spiel!“ Saskia Hippe war am Mittwoch nach dem 3:1 (24, -21, 23, 11) ihres Schweriner SC gegen ihren Stammverein Köpenicker SC zufrieden. Die gerade 23 Jahre jung gewordene dauerverletzte Außenangreiferin fügte aber auch gleich an: „Na ja, als Berlinerin darf ich das wohl so sehen. Aber mit Ruhm bekleckert hat sich der SSC heute wirklich nicht.“

„Sassi“ hatte die Gelegenheit genutzt, dass quasi vor ihrer Haustür der Mannschaftsbus der Köpenicker gen Schwerin startete. „Die Köpenicker sind übrigens auch meine Physiotherapeuten“, erzählt sie. Und dass am 11. Februar ein wichtiger Tag für sie ist: „Dann entscheidet sich, ob ich nach meinem Kreuzbandriss noch einmal operiert werden muss. Wenn nein, fällt mir ein riesen Stein vom Herzen.“

Schon vor dem Spiel hatte die Vize-Europameisterin dem SSC einen schweren Gang angekündigt: „Der KSC ist in dieser Saison eine Wundertüte. Die haben schon gegen Spitzenmannschaften klasse Leistungen gezeigt und dann auch wieder sehr schlecht gespielt.“

Diese Prognose bewahrheitete sich kurze Zeit später. Drei Sätze lang forderten die Berlinerinnen einem SSC, der im Vergleich zum Sieg über Wiesbaden am Sonnabend nicht wiederzuerkennen war, alles ab. Erst in Durchgang vier konnte der Favorit voll durchziehen. „Da waren die Mädels einfach platt“, erklärte KSC-Trainer Benedikt Frank diese Leistung. SSC-Trainer Felix Koslowski, der im Spielverlauf sichtbar innerlich kochte ob des Auftritts seiner Mannschaft, mahnte an: „Wir haben heute gesehen: Wir müssen unsere Leistung immer wieder aufs Neue abrufen. Heute war ich froh, dass wir zwei knappe Sätze gewinnen konnten.“ Trotzdem wird morgen ab 19 Uhr in der Arena gegen Aurubis Hamburg eine Steigerung nötig sein.


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