Leichtathletik-WM : Qualifikation nach Plan

Sicher drüber:Martina Strutz blieb gestern in der Qualifikation fehlerfrei.
Sicher drüber:Martina Strutz blieb gestern in der Qualifikation fehlerfrei.

Martina Strutz erreicht bei der Leichtathletik-WM sicher das Stabhochsprung-Finale

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24. August 2015, 21:00 Uhr

Die Qualifikation lief so, wie man es sich als Stabhochspringerin vorstellt. „Absolut“, sagt Martina Strutz. Die Athletin des Schweriner SC hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking sicher das Finale am Mittwochabend Ortszeit (13.05 Uhr MESZ) erreicht.

4,60 Meter waren eigentlich zum Einzug ins Finale gefordert, doch schon bei 4,55 Metern hatte sich das Feld soweit gelichtet, dass der Selektion genüge getan war. Insgesamt 14 Stabhochspringerinnen kämpfen am Mittwoch um die WM-Medaillen. Fünf Athletinnen blieben in der Qualifikation fehlerfrei. Martina Strutz war eine von ihnen.

Die Schwerinerin nahm 4,30, 4,45 und 4,55 Meter in Angriff. „Alles im ersten Versuch. Es passt“, freute sie sich über den gelungenen WM-Einstieg. „Schon das Einspringen war sehr gut.“ Technisch sieht sie allerdings noch Optimierungsbedarf: „Ich war bei allen Sprüngen leider zu nah dran beim Absprung. Aber das kriegen wir schon hin“, ist sie zuversichtlich. Begleitet wird sie ins Finale von ihrer Mannschaftskollegin Lisa Ryzih (ABC Ludwigshafen). Die Leverkusenerin Silke Spiegelburg, bisher in diesem Jahr Deutschlands beste Springerin, scheiterte überraschend in der Qualifikation. Drei Fehlversuche über 4,55 Meter, davor auch die 4,45 Meter erst im dritten Anlauf übersprungen: Das reichte nicht aus, um das Finale zu erreichen.

Das Nationalstadion, das „Vogelnest“, hat sie zum ersten Mal von innen gesehen – und war mächtig beeindruckt. „Traumhaft, irrsinnig, eine tolle Kulisse.“ Auch aus Sicht der Stabhochspringerin ist sie begeistert: Probleme mit Wind gebe es keine. 

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