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Entscheidung im Ringen : Ob als Meister oder Vizemeister – Lübtheener wollen feiern

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In der Lübtheener Hans-Oldag-Halle geht am Abend richtig die Post ab.

In der Lübtheener Hans-Oldag-Halle geht heute Abend richtig die Post ab. Ein volles Haus ist zu erwarten, wenn die Zweitliga-Ringer des RVL gegen den RV Thalheim zu ihrem letzten Saisonkampf auflaufen. Dass sie das als Spitzenreiter tun, damit war noch vor wenigen Wochen nicht zu rechnen. Aber zum einen schwächelte der lange souverän die Tabelle anführende FC Erzgebirge Aue zuletzt mehrfach, zum anderen legten die Lindenstädter eine tolle Serie hin, blieben zwölfmal in Folge ungeschlagen.

Die Lage in der 2. Bundesliga Nord stellt sich vor dem abschließenden Kampftag kurios dar: Auch wenn die Lübtheener wie erhofft gegen Thalheim gewinnen, so ist das noch nicht gleichbedeutend mit dem Meistertitel. Das liegt an der weiter ausstehenden Wertung des Kampfes Pausa/Plauen – Aue, der am vergangenen Wochenende beim Stand von 13:7 für Pausa abgebrochen wurde (der Kampfrichter war mit einem Bierbecher beworfen worden). Wie es von Seiten des Deutschen Ringerbundes offiziell heißt, tagt dazu heute der Rechtsausschuss. Ob der ein endgültiges Urteil fällt, lässt man allerdings offen.

Unabhängig davon kann der RVL auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken, die man mit einem weiteren Sieg krönen möchte. An der Unterstützung der Fans wird es sicher nicht fehlen. Nach der letzten Wertung ist gemeinsames Feiern angesagt. Denn ganz gleich, wie die Entscheidung am grünen Tisch ausfällt: Den zweiten Platz haben die Lübtheener in jedem Fall in der Tasche.

 

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