Noch eine Rechnung offen

Betretene Gesichter bei den Schweriner Volleyballerinnen am 14. Dezember nach dem Pokal-Halbfinal-Aus in der Suhler Wolfskuhle. Heute Abend soll die Revanche folgen.
Betretene Gesichter bei den Schweriner Volleyballerinnen am 14. Dezember nach dem Pokal-Halbfinal-Aus in der Suhler Wolfskuhle. Heute Abend soll die Revanche folgen.

Schweriner Volleyballerinnen wollen gegen VolleyStars Thüringen Revanche für Pokal-Halbfinalniederlage

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18. Februar 2014, 13:53 Uhr

„Högschde Konzentration“ fordert Fußball-Bundestrainer Joachim Löw immer wieder von seinen Kickern. Der Schweriner Volleyballtrainer Felix Koslowski kann sich solche Ansagen an seine Mannschaft hingegen heute Abend garantiert sparen. Denn wenn die Bundesliga-Mannschaft des SSC um 19 Uhr in der heimischen Arena gegen die VolleyStars Thüringen antreten, dürfte das Team bis in die Haarspitzen motiviert sein. In den Reihen der Gastgeberinnen denkt wohl noch jede an den 14. Dezember zurück. Just am 18. Geburtstag von Zuspielerin Denise Imoudu verlor der SSC in der berüchtigten Suhler Wolfskuhle das Halbfinale um den DVV-Pokal mit 1:3 – und musste eines der wichtigsten Saisonziele vorzeitig abhaken.

„Wir haben mit den VolleyStars noch eine Rechnung offen. Um die Motivation meiner Mannschaft muss ich mir deshalb keine Sorgen machen“, sagte deshalb Trainer Felix Koslowski. Derzeit belegt der Pokalfinalist aus Suhl den siebten Tabellenplatz. Dennoch erwarten die nur zwei Positionen besser platzierten Mecklenburgerinnen einen heißen Tanz. „Wenn die Suhler Spielerinnen Lust und Laune haben, dann spielen die richtig gut. Da müssen wir von Anfang an dagegenhalten“, warnte Koslowski, der die Gäste vor seinem Engagement beim Schweriner SC drei Jahre lang trainiert hatte.

Sein Freund und Nachfolger in Suhl, Sebastian Leipold, ist ebenfalls gewarnt. „Schwerin kommt zuletzt immer besser in Fahrt. Zudem hat sich die neue kasachische Diagonalspielerin Tatyana Mudritskaya inzwischen gut eingespielt. Wir bereiten uns vor wie auf jedes Spiel gegen einen Top-Gegner. Wichtig ist, dass wir unser eigenes Spiel machen, dann haben wir auch eine Chance“, sagt der 30-Jährige, der auch eingesteht, dass seine erste Reise als Cheftrainer in seine Geburtsstadt „schon ein bisschen etwas Besonderes“ ist. Und sollte er mit einem Erfolg in die neue Heimat zurückkehren, wäre er seinem Saisonziel „Platz 6 nach der Normalrunde“ ein gehöriges Stück nähergekommen.

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