Losglück und Vorfreude

svz.de von
07. Dezember 2013, 00:35 Uhr

Losglück? Hatten wir oft – aber damit kann man bei einer solchen WM, bei der es kaum „Kanonenfutter“ gibt, ohnehin nicht rechnen. Diese Auslosung war für die deutsche Nationalmannschaft ein Erfolg! Jogi Löw muss sich erst einmal nicht (und das gilt bis zum Halbfinale) mit Titelverteidiger Spanien, Gastgeber Brasilien, mit England, Angstgegner Italien oder der Niederlande auseinandersetzen. Das passt auf jeden Fall in eine Art Masterplan auf dem Weg zum langersehnten Titel.

Dass das erste Spiel in der Mittagshitze und bei einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent stattfindet, ist schweißtreibend. Aber das wird kein Problem sein, bis dahin müssen sich unsere Spieler längst komplett akklimatisiert haben. Zumal Löws Jungs in Spiel Nummer eins auf Portugal treffen. Den Gegner kennen wir! Vor allem gibt es keine Geheimnisse darüber, wo die einzige wirklich zu fürchtende Stärke dieser Mannschaft liegt: Christiano Ronaldo. Das macht die taktische Herausforderung angenehm überschaubar.

Das gilt auch für Gruppengegner Nummer zwei, Ghana. Dass der Schalker Kevin Prince Boateng der Leitwolf der Afrikaner ist, macht die Sache eher „reizvoll“. Eigentlich auch eine schöne Bezeichnung für das „Freundschaftstreffen“ Löw gegen Klinsmann. Vom Interesse her sicher die anziehendste Partie der Vorrunde, das Spiel gegen die USA. Aber Jürgen Klinsmann wusste nur zu gut, warum er unbedingt den Gruppengegner Deutschland vermeiden wollte.


Der TV-Moderator Gerhard Delling beleuchtet für unsere Zeitung regelmäßig das aktuelle Sportgeschehen

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