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0:1 gegen RB Leipzig : Gut gespielt – nichts geholt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

0:1 gegen RB Leipzig: Hansa verpasst erneut ersten Heimsieg des Jahres / Blacha vergibt Remis-Chance

Der FC Hansa kann zu Hause einfach nicht gewinnen. Vor 14 200 Zuschauern unterlagen die Ostseestädter am Sonnabend gegen den potenziellen Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig mit 0:1. Es war im achten Heimauftritt 2014 bereits die sechste Pleite. Hinzu kommen zwei Remis gegen den VfL Osnabrück (1:1) sowie die Stuttgarter Kickers (2:2). „Mich ärgert das Ergebnis natürlich, und ich finde es schade, dass wir unsere Fans nicht belohnen konnten. Wenn wir kurz vor Schluss noch das 1:1 gemacht hätten, wäre es ein schönes Fußballfest geworden“, sagte Jörg Hahnel. Zu dem Zeitpunkt ahnte der Hansa-Keeper allerdings noch nichts von den schweren Krawallen, die Hansas Problemfans bereits in der Halbzeitpause angezettelt hatten und bei denen es zahlreiche Verletzte gegeben hatte (Siehe Seite 1).

Die Gäste aus Leipzig hatten über weite Strecken mehr Ballbesitz, ohne jedoch in der Offensive gänzlich überzeugen zu können. Ein Kopfball von Frahn war ihre beste Chance. „Jockel“ Hahnel war jedoch auf dem Posten (39.).

Hansa – mit Sascha Schünemann und Robin Krauße im zentralen Mittelfeld – verschob geschickt und machte die Räume eng. David Blacha (14./gehalten, 16./blieb am Ex-Rostocker Sebastian hängen) sowie Nikolaos Ioannidis (17./nach Traumpass von ,Schüne’ zu unentschlossen) hatten für Hansa die besten Möglichkeiten.

Als vieles schon auf ein 0:0 zur Pause hindeutete, kam FCH-Innenverteidiger Steven Ruprecht im Strafraum gegen Kaiser einen Schritt zu spät – Elfmeter. Frahn verwandelte zum 1:0 für Leipzig.

„Sicher hatte RB mehr Ballbesitz, doch das war auch so geplant. Insgesamt haben wir nicht viel zugelassen, dann aber diesen blöden Elfmeter bekommen. Leider schafften wir es nicht aus unseren zwei, drei Chancen ein Tor zu machen“, so Hahnel.

Nach dem Wechsel verlegten sich die Sachsen auf das Verwalten des Vorsprungs, hatten lediglich in der 71. Minute erneut durch Frahn eine Chance, um auf 2:0 zu erhöhen. Doch der RB-Kapitän verfehlte knapp das Hansa-Tor.

Auf der Gegenseite mühten sich die Hausherren und hätten sich knapp zehn Minuten vor dem Ende belohnen können. Doch Blacha scheiterte an RB-Keeper Coltorti. „Ich spiele einen Doppelpass mit ,Mucki’ (Kucukovic – d. Red.) und kriege den Ball im Strafraum in spitzem Winkel. Der Torwart kommt raus, und ich kann den Ball nur noch lupfen und treffe ihn eigentlich auch ganz gut. Leider ist der Torwart zwei Meter groß, und er kriegt ihn noch an den Kopf. Das ist natürlich unglücklich und schade für unsere Fans“, sagt Blacha.

 

 

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erstellt am 27.Apr.2014 | 20:40 Uhr

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