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Hallen-DM der Jugend : Fünf deutsche Meistertitel für MV

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Leichtathletik-Talente des Landes nutzten am Wochenende Heimvorteil bei Hallen-DM der Jugend in Neubrandenburg

Die Leichtathletik-Talente aus MV konnten sich am Wochenende bei den deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Jugend mit fünf Titeln, drei Silber- und vier Bronzemedaillen bestens in Szene setzen. Das Diskuswerfen der U20-Recken wurde sogar fast zu Prüfer-Festspielen. Henning, der ältere der Güstrower Prüfer-Brüder vom SC Potsdam, wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit jedem seiner vier gültigen Versuche hätte er den Titel gewonnen. Mit 62,09 m distanzierte er Maximilian Klaus (LG Erzgebirge/58,95 m) klar. Eine Überraschung schaffte Hennings jüngerer Bruder Clemens. Von den Vorwerten her „nur“ an Nummer fünf gemeldet, eroberte er mit 55,43 m Bronze.

Zwar noch keine Medaille gegen die zum Teil zwei Jahre ältere Konkurrenz, aber persönliche Bestleistung und ein weiterer Schritt auf dem Weg zur U18-WM im Sommer gelang SSC-Stabhochspringer Tom Linus Humann. Mit 4,70 m, die er im zweiten Anlauf meisterte, verbesserte der Schützling von Trainer Andreas Rändler seine Bestmarke um 5 Zentimeter und steht jetzt nur noch zehn Zentimeter unter der WM-Norm.

Noch um zwei Plätze besser war bei den jungen Damen Bettina Strebe vom 1. LAV Sternberg. Mit 3,70 m stellte die 18-Jährige ihre Bestleistung gleich im ersten Anlauf ein und scheiterte dann an 3,80 m, die die Zweit- bis Viertplatzierten noch meisterten.

Ebenfalls Bestleistung erzielte SSC-Dreispringer Niklas Haase. Zwar blieb seine im Vorfeld geäußerte Zielstellung, „ich würde schon gern die 14,50 packen“, noch Wunschtraum, doch verbesserte sich der Dritte der U18-Freiluft-DM des Vorjahres um zehn Zentimeter auf nunmehr 14,24 m und durfte sich über Rang sechs freuen.

Mit Anlaufproblemen hatte Mehrkämpferin Karoline Steppin im Weitsprung zu kämpfen. Nur der letzte ihrer drei Sprünge war gültig und mit 5,51 m kam sie am Ende auf Rang 17. Ihre Bestleistung (5,87 m) hätte im Feld der Spezialistinnen für Rang acht gereicht. Fünf Ränge vor Karoline platzierte sich ihre frühere Vereinskollegin Katharina Mattern. 5,77 m sprang die junge Dame vom SC Neubrandenburg, deren Paradedisziplin der Dreisprung ist. Und dort holte sich die Ex-Schwerinerin mit 12,63 m Silber.

Erwartungsgemäß waren die Gastgeber aus der Viertorestadt mit 4 x Gold, 2 x Silber und 3 x Bronze die fleißigsten MV-Medaillensammler. Allen voran Claudine Vita, die das Kugelstoßen und auch das Diskuswerfen der U20 gewann. Die beiden weiteren Titel gingen an Kugelstoßer Patrick Müller, der mit 20,67 m seinen früheren Trainingskumpel Henning Prüfer (20,06) in Schach hielt, sowie an die 4x200-m-Staffel der Mädchen.



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